San Francisco – Tag 3 – Meeting und Shopping

30. Dezember 2015 Reisen keine Kommentare »

Der heutige Tag stand ganz im Zeichen der Firma … denn wir sind ja nicht zum Spaß diese lange Reise angetreten.
Nichtsdestotrotz wanderten wir früh am Morgen zum nächsten Denny’s, also ein 4 blocks morning workout.
Bei der Wahl einer Frühstückslocation darf natürlich dieser Vertreter nicht fehlen, besonders wenn der Gruppe noch einige USA-Ersttäter angehören. Nicht umsonst steht Denny’s nach dem letzten Urlaub auch auf meiner Favoritenliste, denn zwei leckere Besuche gab es damals schon.
Ausgesucht habe ich mir mal wieder altbewährtes: bold coffee und das Ultimate Skillet … in deutschen Landen eher „Bauernfrühstück“ genannt:

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Beim Rausgehen bemerkten wir noch die Merchandise-Ecke und ich deckte mir doch noch mit einer typischen Denny’s Kaffeetasse ein – irgendwie scheint hier jede Kette Merchandise zu haben.
Nun mussten wir uns aber sputen, da ein Meeting mit dem Vorstandsvorsitzenden in der neuen Geschäftsstelle in Silicon Valley angesetzt war. Der Verkehr auf der I-80 und dem Highway 101 ist berechenbar überfüllt, von daher war eine rechtzeitige Abreise in den Süden von SanFran ratsam.

Nach der pünktlichen Ankunft durfte das von mir gesteuerte Fahrzeug direkt weiterdüsen … es sollte Kaffee beim nächsten Starbucks für das noch nicht vollständig eingerichtete Büro besorgt werden. Luftlinie über den Teich dazwischen wären es 500 Meter gewesen, gefahren bin ich 1 Meile … hach ist das schön bequem.
Mit erhöhtem Koffein konnte also nun das Meeting offiziell eingeläutet werden. Es waren die üblichen Themen: Wo kommen wir her, wo stehen wir, wo wollen wir hin.

Es wurde Zeit für eine Mittagspause und wir nutzten das wirklich fantastische Wetter aus, um den Ort der Mahlzeit per pedes aufzusuchen.
Direkt gegenüber von unserem Bürogebäude befindet sich übrigens Oracle. Das riesige Areal ist übrigens auf dem Foto rechts von dem weißem Gebäude am See zu sehen:

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Mehrere Tausend Dollar monatlich werden hier für diese Lage verlangt … versteht sich:

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Wir wanderten am Sofitel Hotel vorbei, durchquerten den Innenhof von EA und kamen schließlich tatsächlich an dem Einkaufskomplex an, an dem wir bereits am Morgen den Starbucks aufgesucht hatten.
Da wir (Wolfpack) später noch etwas Anständiges zu uns nehmen wollten, reichte mir hier auch ein Imbiss bestehend aus Arizona Iced Tea, Reese’s und ein paar Donuts von der bisher mir nicht bekannten Supermarktkette Raley’s – eine Art Rewe mit doppelter Größe. Direkt im Markt waren auch einige Imbissmöglichkeiten wie Sandwiches, Backprodukte und andere Fleischartikel.

Auf dem Rückweg sahen wir uns den großen Oracle-Komplex mal etwas näher an:

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Jaja, hier lässt es sich schon arbeiten …

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Weil der Oberchef wusste, dass fast alle noch zum Outlet düsen wollten, hat dieser seinen Beitrag sogar früher als geplant beendet.
Und somit machten wir uns flott auf zum Premium-Outlet nach Vacaville. Wir hatten dieses Outlet im Vorfeld schon ausgesucht, da alles für uns interessante an einem Ort zu finden ist.
Natürlich waren wir mit ausreichend Coupons ausgestattet und besorgten uns an der Information noch das Couponbook.

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Im Vergleich zu unserem Florida-Urlaub war hier das Outlet wie ausgestorben:

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Sogar Michael Kors war hier mit seinem Discounter „El Kors“ vertreten:

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Unser Wagen war definitiv zu klein, wie auch auch schon Anfangs erwähnt hatte.

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Nach dem großen Shoppinghaul haben wir uns auf jeden Fall erst mal was zu Futtern verdient.
Die Wahl nach der richtigen Lokalität fiel ziemlich leicht und schnell auf – war eigentlich vorher schon klar – In-N-Out Burger:

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Ich musste noch dringend Wasser lassen und habe Bernhard meine Bestellung überlassen: „Einfach für mich das gleiche wie für dich.“
Tja … hätte ich eigentlich besser wissen müssen, dass dann so etwas bei rumkommt:

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Es wurde eine Kollektion aus dem Not So Secret Menu 4×4 Burger Animal Style und mit Animal Style Fries. „Animal Style“ steht eigentlich nicht auf der Karte, die Ingredienzien lassen sich auch nicht näher beschreiben, aber jeder kennt und liebt es … ich jetzt auch. Selbstverständlich gab es dazu Free Refill Diabetes.
Burger und Pommes waren wirklich sehr lecker, meiner Meinung nach aber „nur“ Platz 2 nach meinem geliebten Five Guys – den Vergleich werde ich am folgenden Tag bestätigen können.
Im Gegensatz zu Five Guys gab es hier aber wenigstens Merchandise-Shirts. Bevor wir den Laden verließen deckte sich jeder von uns noch mit einem T-Shirt ein.
Wir beobachteten dabei das rege Treiben in der offenen Küche und wurden schnell als Touristen (spätestens jetzt) entlarvt. Auch hier schlug wieder die amerikanische Freundlichkeit zu: „Would you like to see the fry cutter in action?“ – „Yeah please“ … die nette Verkäuferin drehte sich um, erzählte das einem der Coworker und dieser hämmerte wie ein Bekloppter die Kartoffeln durch das Gerät – leider hatten wir kein Video gemacht:

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Mehr als gestärkt fuhren wir noch einen Block weiter, um auch noch ein Walmart Supercenter unsicher zu machen … man(n) kann ja hier immer mal was gebrauchen.

Um Punkt Mitternacht waren wir dann schließlich wieder am Hotel.
Ich fiel auch mal wieder erschöpft ins Bett und freute mich auf den nächsten Tag, an dem das Meeting fortgesetzt werden soll.

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