Urlaub in den USA – Erste Gedankengänge

26. August 2012 Urlaub 2 Kommentare »

Man glaubt es kaum, aber bereits jetzt mache ich mir schon Gedanken über einen Urlaub in den USA, der 2013 (falls wir es soweit überleben) verbracht werden soll.

Folgendes habe ich mir soweit überlegt:

  • 2 oder gebenenfalls 3 Wochen insgesamt in der Nebensaison (Mai oder September)
  • Start: ca. 3 Tage Besichtigung New York (Central Park, Staten Island, Rockefeller Center, Time Square, Central Station, Coney Island, Empire State Building etc.)
  • Mietwagen
  • Freizeitpark Six Flags Great Adventure
  • Tour South
  • ca. 1-2 Tage Besichtigung Washington D.C. (Capitol, Monument, Lincoln Memorial etc.)
  • Freizeitpark Six Flags America
  • Freizeitpark Kings Dominion
  • Tour North
  • Freizeitpark Lake Compounce
  • Niagara-Fälle
  • Freizeitpark Waldameer
  • Freizeitpark Cedar Point
  • evtl. auch in Washington D.C starten und dann nach New York
  • Tour Crazy South
  • ca. 1-2 Tage Besichtigung Washington D.C. (Capitol, Monument, Lincoln Memorial etc.)
  • Freizeitpark Six Flags America
  • Freizeitpark Kings Dominion
  • Florida (Orlando, Miami, Keys)
  • Tour Crazy East and West
  • ca. 1-2 Tage Besichtigung Washington D.C. (Capitol, Monument, Lincoln Memorial etc.)
  • Freizeitpark Six Flags America
  • Freizeitpark Kings Dominion
  • Flug nach Las Vegas
  • San Francisco
  • Los Angeles
  • Allgemein
  • außerhalb der Großstädte wird in Motels übernachtet, nicht vorgebucht
  • in den Großstädten wird bei Hotels oder Hostels vorgebucht
  • Kultur, Land und Leute kennen lernen
  • Shopping in diversen Malls und Outlets
  • diverse Hard Rock Cafes abklappern
  • Wendy’s und Taco Bell probieren

Da wird also noch entschieden, je nachdem was der Geldbeutel zulässt und wir noch interessantes auf der jeweiligen Strecke finden.

Überqualifizierte Unerfahrenheit

31. Juli 2012 Allgemein 6 Kommentare »

Ein guter Freund (Name geändert in „Alex“) von mir sucht schon seit einem Jahr nach einer Stelle, obwohl er eine fundierte kaufmännische Ausbildung mit einem BWL-Bachelor absolviert hat, Berufserfahrung als Produktionscontroller vorweisen kann und sogar einen guten Master gemacht hat. Das hat mich veranlasst ein kleines Interview mit ihm über seine aktuelle Situation bei der Jobsuche zu führen:

Mattes: Erzähl etwas über deine schulische, berufliche und studentische Vergangenheit. Fang am besten mit dem Zeitraum nach dem Abitur an.

Alex: Nach dem Abitur habe ich meinen Zivildienst abgeleistet und dann bei einem mittelständischen Unternehmen eine duale Ausbildung/kaufmännische Tätigkeit gemacht/ausgeübt. Das sah folgendermaßen aus: Parallel zu einem dreijährigen, arbeitgeberfinanzierten Bachelorstudium der Betriebswirtschaft an der Hessischen Berufsakademie habe ich eine 1 ½ jährige Ausbildung als Industriekaufmann gemacht und 1 ½ Jahre als kaufmännischer Angestellter gearbeitet. Während der Industriekaufmannsausbildung habe ich die gesamte Bandbreite eines mittelständischen Unternehmens der Sanitärbranche von Vertrieb (hier insbesondere  Zielgruppenmarketing und Projektvertrieb) über Einkauf und Finanzbuchhaltung bis Controlling kennengelernt. Und während der kaufmännischen Angestelltenzeit war ich im Produktionscontrolling tätig, welche als Stabstelle dem Leiter Produktion und Logistik unterstellt war. Zu meinen Aufgaben gehörten vor allem das Erstellen von Analysen, die Vorbereitung von Unterlagen für Boardmeetings, die Optimierung von Controllingprozessen sowie sämtliche kaufmännische Verwaltungsaufgaben.

Das Bachelorstudium umfasste folgende Themenkomplexe: Grundlagen Wirtschafswissenschaften, Gesamtwirtschaftliche Prozesse, Wirtschaftsenglisch, Handels- und Arbeitsrecht, Betriebliches Rechnungswesen, Kostenrechnung und Bilanzen, Finanzen und Investment, Personal und Führung, Wirtschaftsinformatik, Betriebliche Güterwirtschaft sowie Strategische Unternehmensführung.
Schwerpunkt meines Bachelorstudiums war Marketing und Vertrieb. Thema meiner mit der Note 2,0 bewerteten Abschlussarbeit war die Produktpiraterie in der Sanitärbranche am Beispiel des vorher genannten mittelständischen Unternehmens. Ende August 2009 habe ich das Studium mit dem Notendurchschnitt 2,0 abgeschlossen. Zu diesem Zeitpunkt habe ich dann das Unternehmen verlassen.

Mattes: Warum und wie ging es weiter?

Alex: Einer der Hauptsatzmärkte des Unternehmens waren die USA, der jedoch 2008 infolge der Subprime-Krise auf dem amerikanischen Immobilienmarkt und der Pleite der Investmentbank Lehmann Brothers weggebrochen ist. Der Auftragseingang des Unternehmens ging da tendenziell eher in den Keller als auf Höhenflug. Hinzu kam, dass 2009 neben dem Unternehmen eine Chemiefabrik explodiert ist und den ganzen Produktionsablauf zum Erliegen gebracht. Da musste das Unternehmen auf die Kostenbremse treten. Vor diesen Hintergrund wurde von der Geschäftsleitung beschlossen, dass alle Azubis und Personen, die ein arbeitgeberfinanziertes Bachelorstudium machen, aus gesamtwirtschaftlichen Gründen nicht übernommen werden.

Danach habe ich dann beschlossen weiter zu studieren, da der Arbeitsmarkt in den Keller ging. In mir spürte ich zudem, dass ich gerne was im Sozialbereich machen möchte, aber die letzten drei Jahre nicht umsonst sein sollten. Daher habe ich einen Studiengang gesucht, der
das Soziale mit dem Ökonomischen verknüpft und bin fündig geworden. Ich habe zwei Jahre ein Sozialmanagementmasterstudium absolviert. Das Studium beschrieb dabei bewusst nicht den Weg einer vorrangigen oder gar ausschließlichen Orientierung an der Vermittlung originär (betriebs-)wirtschaftlicher Kenntnisse und Fertigkeiten. Diese bildeten zwar einen unverzichtbaren fachlichen Bezugspunkt, zugleich bestand die Besonderheit des Studiengangs darin, spezifisch ethische und theologische bzw. diakoniewissenschaftliche mit organisationswissenschaftlichen, sozialökonomischen und sozialrechtlichen Kompetenzen zu verbinden. Thema meiner mit der Note 1,2 abgeschlossenen Masterarbeit war folgendes: “Demografischer Wandel in Deutschland:
Perspektiven für die Betroffenen und die Anbieter sozialer Dienstleistungen – Altenhilfe und Altenarbeit vor neuen Herausforderungen.“ Das Studium habe ich dann im Ende September 2011 mit dem Notendurchschnitt 1,4 abgeschlossen.

Mattes: Und Ende September hast du dann angefangen dich zu bewerben?

Alex: Nein. Damit habe ich bereits im Juli 2011 begonnen.

Mattes: Wie viele Bewerbungen hast du schon geschrieben? Wie viele davon für deinen „Traumberuf“ bzw. Beruf, der dich reizt? Wie viele davon für Berufe, die nicht mal auf deine Qualifikationen im Entferntesten passen?

Alex: Per Ende Juni 2012 waren es seit Anfang Juli 2012 150 Bewerbungen. Davon waren 60% für die Berufe, die mich gereizt haben. Die Best-of-Rest-of-Quote ist demnach 40%.

Mattes: Welchen Job/ welche Arbeit stellst du dir vor?

Alex: Da ich sowohl einer BWLer Hintergrund durch meine Zeit bei dem mittelständischen Unternehmen als auch Erfahrung im Sozialbereich durch Zivildienst, Masterstudium, Praktika und Hospitationen habe, kann ich sowohl in der freien Wirtschaft als auch im Sozialbereich tätig sein. In der freien Wirtschaft möchte ich gern im Controlling tätig sein, hier insbesondere im Produktionscontrolling. Im Sozialbereich möchte ich gerne als kaufmännischer Angestellter im Bereich Controlling, Rechnungswesen oder Qualitätsmanagement tätig sein.

Mattes: Woran liegt es, dass du in deinem Traumjob(bereich) noch nicht untergekommen bist?

Alex: Wenn ich die Frage definitiv beantworten könnte, würde mir das sehr helfen. Da die Arbeitgeber nicht verpflichtet sind einen Absagegrund zu benennen, sind Absageschreiben nicht sehr hilfreich zur Beantwortung der Frage. Und fragt man telefonisch bei den Arbeitgebern beißt man entweder auf Granit oder bekommt die Standardantwort, dass aufgrund der Vielzahl eingegangen Bewerbungen eine Vorauswahl getroffen werden musste.

Mattes: Woran liegt es deiner persönlichen Meinung nach, dass du in deinem Wunschjob noch nicht
untergekommen bist?

Alex: Überqualifizierte Unerfahrenheit.

Mattes: Überqualifizierte Unerfahrenheit?

Alex: Yep. Überqualifizierte Unerfahrenheit: Für einfache Tätigkeiten bin ich überqualifiziert, für höherwertige Tätigkeiten fehlt mir die Berufserfahrung. Beispiel: Als Sachbearbeiter Finanzbuchhaltung bin aufgrund meines Bachelor BWL-Studiums überqualifiziert, als
Bilanzbuchhalter fehlt mir die mehrjährige Berufserfahrung.

Mattes: Gibt es etwas, das dich besonders im Zusammenhang mit Bewerbungen aufregt?

Alex: Mal davon abgesehen, dass man so viele Bewerbungen geschrieben hat und davon nur ein Bruchteil in Vorstellungsgesprächen gemündet ist, kann einen Satz nicht mehr lesen: „Wir wünschen Ihnen für Ihren weiteren beruflichen Lebensweg alles Gute.“ Da krieg ich einfach nur einen Brechreiz. Gleiches gilt für folgende Variante: „Wir wünschen Ihnen bei der Verwirklichung Ihrer beruflichen Ziele, sowie bei der Suche nach einer neuen Anstellung alles Gute.“ Es ist sowas von scheiße frustrierend so viel Zeit in Bewerbungsrecherche und –schreiben zu investieren, nur um dann mit „Wir wünschen Ihnen für Ihren weiteren beruflichen Lebensweg alles Gute.“ – Absagen abgespeist zu werden. Da denke ich mir auch nur im Hinblick auf die mich ablehnenden Unternehmen und Organisationen bzw. die von ihnen beschäftigten Absageschreiber/-innen: „Ihr mich auch, ihr Arschmaden!“

Mattes: Wie fühlst du dich bei den vielen Absagen?

Alex: Am Anfang total frustriert, mittlerweile bin ich da recht gelassen, da ich schon viel schlimmere Sachen erlebt und überlebt habe. Ehrlich gesagt stumpft man mit der Zeit ab. Man lässt das Ganze am besten nicht an sich heran, weil man sonst durchdreht und depressiv wird. Ich für meinen Teil vergleiche Absageschreiben mittlerweile mit Toilettenpapier. Absageschreiben sind wie Klopapier:
Einmal in die Hand nehmen, dann für immer wegspülen!

Mattes: Das hört sich nach einem Selbstschutzmechanismus an.

Alex: Das ist es auch. Wenn man nur Absagen bekommt bzw. Vorstellungsgespräche nicht in einer konkreten Stelle münden, fängt man an sich selber zu zweifeln bzw. sich und seine eigenen Fähigkeiten in Fragen zu stellen. Das Selbstwertgefühl leidet unheimlich. Das Selbstbewusstsein lässt nach. Es vergeht einem der Appetit. Kopf- und Magenschmerzen setzen einem wegen der allgegenwärtigen Ungewissheit und Unsicherheit zu. Und man kann nachts nicht ruhig schlafen, weil der Kopf einfach nicht abschalten kann, da er sich ständig fragt: Wie soll es nur weitergehen ohne Job?

Mattes: Die ganze Situation ohne Job geht dir also doch nahe.

Alex: Natürlich geht sie mir nahe, aber versuche sie nicht an mich heran zu lassen, weil ich sonst körperlich und geistig total krank werde. Aber das schlimme an der ganzen Situation ohne Job ist, dass nicht nur ich leide, sondern auch und vor allem meine Mutter. Meine Mutter ist von der ganzen Situation noch viel schlimmer betroffen. Sie hat sich so sehr quer gelegt, so hart gearbeitet und auf vieles verzichtet, damit ich die beiden Studiengänge machen konnte. Und der Preis dafür: Kein Job!

Sie kann es einfach nicht verstehen, warum ich keine Stelle bekomme. Hinzu kommt noch, dass ich sie ohne Job nicht finanziell unterstützen kann, so dass sie jeden Euro dreimal umdrehen muss, bevor sie ihn ausgibt.

Mattes: Das hört sich gar nicht gut an.

Alex: Die bittere Wahrheit lautet: Ohne Job ist man ein Klotz am Bein desjenigen, der einem unterhält. Dabei will ich kein Klotz am Bein sein, sondern anderen helfen. Ich will auf meinen eigenen Beinen stehen. Und das vor allem im finanziellen Bereich. Ohne Job lernt man auf vieles zu verzichten und sich selber stark ein zu schränken. Daher bin für die Hilfe und Unterstützung, die ich durch Familie, Verwandte und Freunde erhalte umso dankbarer. Dennoch: Es ist kein schönes Gefühl anderen zur Last zu fallen, nur weil man keine Arbeitsstelle findet. Je länger diese Situation andauert, desto mehr kotzt sie einen an. Und was mich auch ankotzt, sind die zahlreichen Gespräche meiner Mutter mit ihren Freunden und Bekannten über meine Situation ohne Job. Ich kann das nicht mehr hören. Man kann ein Thema auch tot reden.

Mattes: Das ist es von meiner Seite. Möchtest du noch was sagen?

Alex: Ja. Erstens etwas zur den Ansprüchen, die Unternehmen & Sozialorganisationen an Bewerber stellen und wie sie mit Bewerbern tatsächlich umgehen. Und zweitens möchte ich einen Wunsch äußern.

Zum ersten Bereich. Vor ein paar Jahren habe ich bei dem Kölner Karneval einen interessanten Wagen gesehen, in dem die Zustände an deutschen Universitäten und Fachhochschulen kritisiert wurde. Gezeigt wurde eine Universität mit Prachtfassade, die in eine windschiefe Holzhütte mit krummem Ofenrohr überging. Am Karnevalswagen stand folgender Schriftzug: „Deutsche Bildungseinrichtungen: Vor hui, hinten pfui!“ Gleiches lässt sich über Unternehmen und Organisationen sagen: Vorne hui, hinten pfui. Unternehmen & Sozialorganisationen wollen superbe Bewerbungen, aber ihre Absageschreiben und ihr Umgang mit Bewerbern sind unter aller Sau.

Anfang des Monats Juli 2012 habe ich die Absage einer diakonischen Sozialorganisation aus Baden-Württemberg erhalten, die dafür exemplarisch ist. Betreffzeile: Ihre Bewerbung als Geschäftsbereichsentwicklung und Qualitätsmanagement. Super: Ich bin eine Abteilung und kein Mensch. Ich will als Mensch wahrgenommen und angesprochen werden und nicht als eine Maschine, ein Objekt oder eine Abteilung. Nächster Satz: „Sehr geehrter Herr Mustermann, wir bedanken uns nochmals für Ihr Interesse an einer Mitarbeit in der Diakonie XYZ (XYZ steht für „Wir könne alles, außer vernünftig arbeiten!“) und für Ihre Teilnahme an dem Vorstellungsgespräch sowie der
Hospitation“ Nicht nur, dass die Absageschreiberin nicht zum Ende kam (siehe fehlender Punkt im zitierten Satz), sie war auch bestens informiert. Hatte zwar kein Vorstellungsgespräch und eine Hospitation hat auch nie stattgefunden, aber als Standardsatz für Bewerbungsabsagen kann man ja sowas als verwenden. So kann man auch voller Ehrlichkeit und Betroffenheit folgendes schreiben: „Wir haben viele interessante Bewerbungen für die zu besetzende Stelle erhalten, aber letztendlich mussten wir uns für eine Bewerbung entscheiden (Persönliche Frage meinerseits: “Durch auswürfeln oder indem Sie eine Münze geworfen haben?“). Daher konnten wir auch überzeugende Bewerbungen wie die Ihre leider nicht berücksichtigen. Wir wünschen Ihnen, dass Sie schon bald eine interessante Aufgabe finden werden. Für Ihren weiteren beruflichen und privaten Lebensweg wünschen wir Ihnen alles Gute.“ Genial war auch der Abschluss des Absageschreibens, da die Absageschreiberin im Auftrag handelte, da sie vor ihren Namen i.A. schrieb. Tja, denn so eine Absage darf man natürlich nicht eigenmächtig eintüten und zurückschicken, denn das muss man sich erst von oberer Stelle genehmigen lassen. Ordnung muss schließlich sein.

Mattes: Was sind weitere Negativerfahrungen mit den Unternehmen und Organisationen?

Alex: Bei meinen Bewerbungen bitte ich um Eingang der Bewerbungsunterlagen. Unternehmen und Sozialorganisationen schreiben bei Bewerbungseingangsbestätigungen, wenn sie denn mal welche verschicken, dass sie sich melden werden. Alles Lüge! Meine Erfahrung: Wenn man nicht selber aktiv nachharkt, dann rühren sie sich gar nicht. Zu einem guten Bewerbungsmanagement gehört eine regelmäßige Unterrichtung durch das Bewerbungsunternehmen, dass sie die Bewerber regelmäßig über den Stand des Bewerbungsverfahrens informieren und sie nicht im luftleeren Raum hängen lassen. Und zu einem guten Bewerbungsmanagement gehört auch, dass, wenn
man um Rückruf bittet oder per E-Mail nach dem Stand des Bewerbungsverfahrens nachfragt, auch zurückgerufen und geantwortet wird. Es ist hinterlässt einfach einen schlechten Eindruck bei Bewerbern, wenn auf Aktionen der Bewerbern seitens der Bewerbungsunternehmen und -organisationen keine Reaktion erfolgt. Unternehmen und Sozialorganisationen schneiden sich mit
einem schlechten Bewerbungsmanagement und einem unfreundlichen Umgang mit Bewerbern ins eigene Fleisch. Warum ist der freundliche Umgang mit Bewerbern nicht selbstverständlich, da diese doch potentielle Kunden und Multiplikatoren für Unternehmen und Sozialorganisationen sind? Bei einer unfreundlichen, nicht-wertschätzenden Absage besteht bei mir keine Lust deren Produkte und
Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen!

Mattes: Und wie lautet dein Wunsch?

Alex: Ich habe einen schlichten Wunsch: Endlich mein Wissen und meine Fähigkeiten praktisch unter Beweis stellen zu dürfen. Ich weiß, dass ich mit anderthalb Jahren kaufmännische Angestelltenzeit nicht viel Berufserfahrung habe. Aber wie soll ich Berufserfahrung gewinnen, wenn man mir dazu keine Gelegenheit bietet? Liebe Unternehmen und Sozialorganisationen: Ich bin jung, hochqualifiziert, realistisch, sachlich und kann Prioritäten setzen, ohne mich in sinnlosen Aktivitäten zu verausgaben. Zudem lerne ich leicht, bin bereit mir die Hände schmutzig zu machen und verfüge über eine ausgeprägte Wahrnehmungs- und Beobachtungsfähigkeit sowie ein beachtliches Wissen. Bevor ihr also nach Fachkräften im Ausland sucht, sucht erst mal vor eurer eigenen Haustür. Wenn ihr einen analytischen, unternehmerisch denkenden und handlungsfreudigen Berufseinsteiger mit erster Berufserfahrung, Fachwissen und Flair für Details wollt, dann stellt mich ein! Gebt mir endlich eine Chance!!!

Kurzurlaub und Sightseeing in Paris

11. Juni 2012 Urlaub keine Kommentare »

Eine Woche vor Fronleichnam hatten meine Freundin und ich uns nicht entschieden, was wir an diesem langem Wochenende machen könnten. “Lass uns einfach nach Paris fahren” schlug meine Freundin vor. Auf diese (für uns) spontane Idee konnte ich nur ein “Ok” erwidern und rief sofort das Reisebüro unseres Vertrauens an, um mich nach Busfahrten für den Zeitraum zu informieren. Wir hatten Glück, denn Graf Reisen hatte sogar noch Platz für nur 4 Personen und somit schlugen wir sofort zu. Herrlich unkompliziert mit einem Reisebüro, dass sich für den Kunden auch einsetzen kann, wenn es mal spontan wie bei uns kommt.

An Fronleichnam mussten wir allerdings schon um 6 Uhr in Herne beim Betriebshof sein und waren noch relativ kaputt, dafür lief ab da alles einwandfrei. Netter Busfahrer, der die Fahrgäste gut unterhalten hat und sogar noch viele wertvolle Tipps für die Tage in Paris hat er uns auf den Weg gegeben; vor allem sollten wir auf die “Spitzbuben” (Taschendieben) aufpassen. Er war schon wirklich oft in Paris und kannte es wie seine Westentasche.
Unser Hotel, ein Holiday Inn, lag fast direkt an der Périphérique im Stadtteil Clichy und hatte somit eine hervorragende Lage um in die Innenstadt zu kommen. Ausgestattet war unser Zimmer mit ziemlich ruhiger Klimaanlage und sehr gut gedämmten Fenstern. Und genau beides war auch dringend notwendig, was man bereits nach wenigen Minuten in Paris merkt: unglaublich viel Verkehr auf den Straßen und zudem noch eine hohe Lärmbelästigung in Form von regelmäßigem Autohupen und diversen Martinshörnern auch mitten in der Nacht.

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Nach der Ankunft boten uns der Busfahrer und die Reisebegleiterin noch eine kleine Tour am Abend an, um sich etwas in Paris zurechtzufinden.
Es sollte somit erst zur nächste Metrostation (Port de Clichy) gehen …

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Freizeitparks Besucherzahlen 2011

1. Juni 2012 Freizeitpark 5 Kommentare »

Die TEA (Themed Entertainment Association) hat jetzt die Besucherzahlen zu Freizeit- und Wasserparks von 2011 im Global Attractions Report veröffentlicht (2010, 2009). Generell findet man alle Reports auch auf der Webseite unter Publications.

Führend bei den Freizeitparks weltweit sind natürlich wieder die Parks von der  Disney Gruppe. Diesen wird man mit über 10 Mio. Besuchern im Jahr so lange nicht das Wasser reichen können. Besser nicht-Disney Park sind die Universal Studios in Tokyo mit immerhin schon 8.500.000 Besuchern in 2011. Der am häufigsten besuchte Park in Europa kommt übrigens auch von der Disney Gruppe: Disneyland Paris (10.990.000). Platz 2 in Europa (Weltweit Platz 21) und somit Platz 1 in Deutschland ist mal wieder der Europa Park in Rust mit „schlappen“ 4,5 Mio Pilgern, immerhin ist der Besucherzuwachs von 5,9 % nicht zu verachten, der Park scheint also alles richtig zu machen, was ich übrigens schon 2009 bei einem Besuch im Europa Park bestätigen konnte. Mit 4.125.000 Besuchern ist De Efteling (2009, 2011) dem Europa Park dicht auf den Fersen.

Mehr Details könnt ihr also dem Report entnehmen.

Ein Kurzausflug nach Ibiza

15. Mai 2012 Freizeit keine Kommentare »

Bewusst nicht als Urlaub deklariert wurde der große Betriebsausflug der Entwicklungsabteilung meines Brötchengebers. Im März wurde es nämlich offiziell: Die Developmentreise wird Mitte Mai nach Ibiza gehen.
Ich hätte nie gedacht, dass mein erster (!) Flug nach Ibiza gehen und zudem noch von meinem Arbeitgeber organisiert wird. Dementsprechend groß war die Vorfreude auf das für mich unbekannte Fliegen. Ist sowieso schon eigenartig, dass ich mir als Achterbahnfan Gedanken mache, ob ich das Fliegen vertragen würde.

Somit fuhren einige Kollegen mit mir am 10.05. zum Flughafen Frankfurt-Hahn, welcher von der Bezeichnung mal wieder typisch Ryanair ist. Denn dieser Flughafen liegt nämlich viel näher an Trier als an Frankfurt, aber naja, das ist halt Marketing.
Nach dem Sicherheitscheck, bei dem ich prompt als Fluganfänger mit einer Flasche Sonnenmilch im Handgepäck erwischt wurde, mussten wir nicht mehr allzu lange auf unsere Maschine warten, die ihre Tour in Bratislava bei unseren Kollegen in der Slowakei begonnen hatte.
Also schnell ins Flugzeug und einen Fensterplatz für meinen ersten Flug gesichert. Es war die drittvorderste Reihe einer Boeing 737-400.

Zum Glück stand der Rettungswagen schon bereit:

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FlinkeFingerSpiele die Zweite und 10 Jahre slot7

9. Mai 2012 Games 1 Kommentar »

Rund ein Jahr war die letzte Mendener LAN-Großveranstaltung FFS #1 her. Diese wurde sehr gut angenommen, alle waren zufrieden und alle Teilnehmer und auch Abwesende würden sich über eine Wiederholung der Veranstaltung freuen. Dies hat sich das Orga-Team zur Herzen genommen und viele Kritiken aufgenommen, um vom 04.05. – 06.05.2012 eine noch bessere LAN-Party zu organisieren. Letztendlich war die LAN wieder recht schnell ausverkauft, obwohl wenig Werbung gemacht wurde. Das meiste hat die Mundpropaganda und der gute Ruf der Flinken Finger Spiele zur vollen Auslastung beigetragen.

Ein Teil meines ehemaligen CS-Teams ist nun auch wieder dabei. Zur Chronik: Angefangen hat die gemeinsame CS-Zeit am Anfang des 21. Jahrhunderts, also schon mehr als 10 Jahre her. Damals gründete Christian mit seinem Bruder Felix und den anderen Schulkollegen Andreas (Handy) und Christoph (Schnub) den Clan ANK (Aim ’n Kill). Durch meine damaligen LAN-Aktivitäten als Gamer lernte ich die lustige und sehr sympatische Gruppe aus meiner Heimatstadt Menden kennen und wurde somit auch schnell Teil dieser Zockergesellschaft. Kurze Zeit später haben wir auch schon gemeinsam eigene LAN-Parties (Lanomania) veranstaltet, anfangs mit ca. 25 Teilnehmer bis zum Maximum von 150. Bei Lanomania #1 und #2 konnten wir übrigens auch das CS-5on5-Turnier gewinnen.


(X, Schnub, Handy, Felix, ich, chris, hinten X)

Unter anderem durch diese Veranstaltungen bekamen wir auch einiges an Zuwachs und somit fand die erste Umstrukturierung statt: Neuer Name „At Fun Gaming“ (@fG) und Aufteilung in mehrere Teams ohne die Gemeinschaft kaputt machen zu wollen. Mittlerweile waren wir echt verdammt viele Leute und der Vorteil war auch, dass wir alle aus der Gegend stammten, um auch mal uns außerhalb der virtuellen Welt zu treffen. Folgende prägende Persönlichkeiten stießen in der Zeit unter anderem zu uns: Micha, Johannes (Hanne), Kolja, Martin (maddin), Tim (t1m) und Klausi. Natürlich möchte ich dann noch die weniger aktiven nennen: Jan und Dirk waren nämlich auch noch dabei. Ein Jahr nach diesem Zusammenschluss, 2003, traten uns dann noch 3 Zocker aus Aachen bei, die bei uns noch vieles bewegen wollten: Andy und Florian. Kurze Zeit später stieß auch noch Andys Bruder Martin zu uns. Mit denen gewannen wir nicht nur 3 gute Spieler, sondern auch 3 gute Freunde. Es folgten somit weitere Erfolge online mit dem 35ten Platz in der ESL 5on5 CO Ladder und dem stolzen Platz 1 in der ESL 5on5 CO Amateur Series. CO (Charges Only) war das alte Spielprinzip bei der ESL, nur die T-Wins wurden da gezählt und es ging noch auf Zeit. Kurze Zeit später fand wieder eine Umstrukturierung statt: @fG trat dem großen Multigaming-Clan sHcL (so High can’t Lose) bei, die ebenfalls ihre Wurzeln in Menden haben. Und auch dieses Mal haben wir uns für einen neuen Namen entschieden: slot7. Kein geringerer als der Gründer von ANK, Christian, kam auf diesen genialen Einfall, einfach eine Taste der CS-Config zu nehmen.
Es folgte das für uns erste Clan-Treffen mit sHcL natürlich in Form einer LAN: sHcL-Finals #2.


(vorne Links von Links: Kolja, Micha, Julian, ich, Maddin, Tim)


Offline-Erfolge waren beim ersten realen Zusammentreffen mit den Aachener Jungs die Lanomania #4 (2003, Rotation aus Kolja, Andy, Handy, Flo, Hanne, Chris und mir) und ein Mixaufgebot bei The Crypt Lan: Sanctuarium #1 (2004) mit Chris, Micha, Klausi, Sly und mir.


(oberes Treppchen: Klausi, ich, Chris, Sly, Micha)

Ich erinnere mich als wäre es gestern gewesen: Erste Runde im Turnier auf de_train als T und Klausi macht erstmal vollkommen unbewusst einen silentplant, das musste ja einem Warcraft 3 Profi passieren. Zum Glück war dies ja nicht für das Spiel entscheidend und somit konnten wir mit Einverständnis des Gegners und der Turnierleitung nochmal von vorne starten, natürlich mit Rush auf den selben Spot.
Im weiteren Verlauf des Jahres 2004 brach aber unser Spielfluss ein und somit lief es spielerisch auf der Lanomania #5 alles andere als gut, das Aus kam viel zu früh, dabei hatten wir ein gutes Lineup: Chris, Flo, Micha, ich und Handy/Felix/Kolja, es fehlte einfach das regelmäßige Spielen.

2005 wurde es noch weiter ruhiger: Chris, Felix, Handy und Schnub waren im Studium und auch ich wurde immer weniger aktiv. Lediglich ein Neuzugang, Savi, der vorher in einem anderen sHcL-Teams zockte, sorgte für etwas mehr Aktivität. Richtig aktiv waren also nur noch Micha, Andy, Flo, Martin und Savi. Bei der Lanomania #6 sind wir nicht mal mit einem Team angetreten. Und genau in diesem Jahr traf uns auch völlig überrumpelt der Tod von Chris, ein richtig großer Verlust in jeder Hinsicht, den man nicht so leicht in Worte fassen kann. Um aber Chris noch eine letzte Ehre zu erweisen, haben wir nochmal die besten Geschütze bei der Lanomania #7 im selben Jahr aufgefahren: Micha, Andy, Martin, Hanne und ich. Mit guter Vorbereitung und Training haben wir dann doch knapp aber verdient den Titel holen können.


(Martin, Micha, Andy, Mattes, Hanne)

Seitdem verlief es dann aber leider weiter im Sande: Micha und Andy fingen mit dem Studium an und ich hatte weniger Zeit in CS investiert.
Kommen wir nun aber wieder in die heutige Welt zurück. Nach ca. 7-Jähriger CS-Abstinenz hat sich zumindest ein Teil meines alten Teams wieder aufgerafft. Es gab nämlich 2 Motivationen, warum wir noch eine letzte Lan bestreiten wollten:
1. in diesem Jahr ist leider nun auch noch Andys Bruder Martin verstorben, ein Turnier in seinen Namen zu bestreiten wie schon bei Chris ist für uns Ehrensache und 2. wir möchten uns nun endgültig von der CS-Szene verabschieden. Drei von uns konnten nun immerhin reaktiviert werden, so waren es letztendlich Andy, Florian und ich aus dem ehemaligen Stammteam (vgl. ESL). Leider hat unser damaliger Team-Captain Micha für die LAN abgesagt, seine Aufgaben hat aber Andy anstandslos und motiviert übernommen. So begonnen wir ca. 2 Monate vor dem Start mit intensiven Training, mit dabei auch 2 Freunde von Andy, Kevin und Sebastian, die unser Team aufstockten. Das Ziel für uns war jetzt nicht unbedingt, das Turnier zu gewinnen und Preise abzustauben. Nein, es sollte unsere letzte gemeinsame LAN-Party, unser letztes gemeinsames CS-Turnier sein. Wir (Andy voran) möchten in Zukunft andere Prioriäten setzen und somit offiziell einen Schlusstrich ziehen.
Am Donnerstag fand bereits vor meinem Eintreffen der Aufbau statt, ich bin gegen 17 Uhr dazugestoßen und habe noch weiter fleißig geholfen. Vor allem bei technischen Fragen habe ich gerne zur Seite gestanden. Um ca. 21 Uhr ging es für mich allerdings schon nach Hause, ich hatte noch zwei CS-Server inkl. Linux-Installation vorzubereiten. Im Laufe des späten Abends / frühen Nacht hatte ich auch schon alles erledigt und lief zu meiner Zufriedenheit. Hoffentlich werden die beiden Server auch stabil und schnell auf der LAN laufen. Aber jetzt rief vor allem das Bett.
Am Freitag Nachmittag traf Flo als erstes nach mir ein. Er brachte auch LAN-typische Ernährung in Form von alten kaugummi weichen Brötchen vom Vortag und nahrhaften abgepackten Leberkäse von TIP (auch wirklich nur Toll im Preis) mit. Einige Zeit nach diesem schmackhaften Begrüßungsschmaus kamen auch die anderen Teamkollegen an. Es wurde fleißig aufgebaut und dabei viel ausgetauscht, weil man sich lange nicht mehr gesehen hat, bzw. Kevin und Sebastian habe ich bis dato noch nicht live gesehen.
Um 18 Uhr wurde die LAN offiziell durch die Orgas Knubbel und Lister eröffnet und somit stand auch der Turnieranmeldung nichts mehr im Weg.


(Lister in action)

Andy und Kevin trugen sich zusätzlich noch für das CS 2on2 Turnier ein. Nun versuchte ich zwanghaft Trainingspartner zu finden, weil es sonst viel zu langweilig wäre, entweder unter uns eine Funmap zu spielen oder auf dem Public „doof“ rumzuballern. Es dauerte nicht lange, da haben sich die ersten vom Veranstalter-Clan PSYCH gefunden. Wir einigten uns auf (eine Map) und schon ging es los. Zum Einspielen taugte der Gegner schon was, aber wirklich gefährlich waren unser Gegenüber nicht. Wir haben uns trotzdem über diesen unbedeutsamen Sieg gefreut.

Jetzt wurde es leider langweiliger: Andy und Kevin waren nun mit dem 2on2 beschäftigt, so dass sich wir anderen 3 irgendwie anders beschäftigen mussten: Sebastian vertrieb seine Zeit mit SC2 und Dota/LoL, Flo machte den Public unsicher um sich zu verbessern und ich suchte schon neue Trainingspartner für ein Spielchen zwischen dem 2on2-Turnier. Und siehe da, der nächste Gegner war gefunden: ein Mixteam aus unterschiedlichen Squads vom Headshot-Syndicate. Gespielt wurde dieses mal train. Das Match war recht ausgeglichen mit leichtem Vorteil für HS-S, da machte sich unsere gemeinsame fehlende Spielpraxis bemerkbar und somit verloren wir nur recht knapp und waren trotzdem stolz auf das geleistete.
Letztendlich endete das 2on2-Turnier für unsere Jungs mitten in der Nacht mit einen beachtlichen 6ten Platz und damit sind wir dann auch alle pennen gegangen.


(von Rechts: Flo, Andy, Sebastian, Kevin)

Am Samstag ist der Tag mit einem Trainingsspiel gegen ein Counterstrike Source-Team gestartet. Obwohl der Gegner ziemlich gut in CSS ist, waren wir sehr klar in 1.6 überlegen.
Kurz darauf startete auch schon das 5on5-Turnier und als hätten wir es geahnt: die oldschoolers von HS-S wurden uns zugelost, ärgerlich. Noch ärgerlicher war auch die geloste Map: forge. Zu unserem Glück konnten wir uns nicht über die Version einigen, es waren unterschiedliche auf dem Server und bei den Spielern und daher haben wir uns für dust2 entschieden. Gestartet haben wir als CT und holten leider nur 3 Runden. Gut das sich Andy bereits vor der LAN auf den Gegner “vorbereitet” hat und dadurch einige Taktiken kannte. Daher haben wir die erste Runde als T für uns entschieden, jeder eine HE Richtung Tor unten Mitte und zack gingen direkt 2 Gegner drauf, der Rest in dieser Runde war nur noch Routine. Diese erste wichtige Runde war der Auslöser für viele folgende gewonnene Runden und somit wurde es gegen Ende hin richtig knapp, mit etwas mehr Konzentration wäre sogar ein Sieg drin gewesen, aber wir haben leider nur mit 10:4 gewonnen und somit war der Endstand 13:16.
Somit landeten wir also recht früh im Loser Bracket und erwarteten nun einige Jungs von Psych. Mirage war die angesetzte Map und nach einigen Diskussionen konnten wir uns leider nicht auf eine andere einigen. Schlecht für Flo und mich war das allerdings, denn wir haben diese Karte noch nie gesehen, also gab es vor Ort einen Crash Course und schon ging’s los. Nach den ersten gewonnenen Runden haben wir uns langsam auf die Map eingestellt und fanden uns besser zurecht. Am Schluss hieß es dann 16:4 für uns und damit eine Runde weiter.
Jetzt war aber erstmal Pause angesagt, also fuhr ich wieder zum Griechen und versorgte das Team mit Gyros und Pommes. In der Zwischenzeit ist sogar der Micha vorbeigekommen und wir haben schön über alte und aktuelle Sachen geschnackt. Das war wirklich eine tolle Überraschung.
Das nächste Spiel sind wir gegen die “pew pew crew” angetreten, laut System irgendwie wieder mirage, allerdings konnten wir uns dieses Mal auf dust2 einigen. Auch hier konnten wir einen ungefährdeten Sieg einfahren. Und wieder eine Runde weiter im Loser Bracket stand train auf dem Plan gegen “Die Überspitzen”, welche aus einigen Spielern von HS-S bestanden. Wir haben uns so langsam richtig eingespielt und somit ging das Spiel sogar 16:2 für uns aus.
In der nächsten Runde war allerdings unser nächster Gegner wieder die oldschoolers auf train. Gegen dieses eingespielte Team auf train hatten wir leider keine Schnitte und verloren somit recht deutlich.
Am Ende hatten wir also einen respektablen 6ten Platz erreicht. Am liebsten hätten wir noch gegen alle gespielt, mit denen wir nichts zu tun hatten. Aber jetzt war das Ende gekommen, die letzten Gespräche fanden statt und wir zogen einen schönen Schlussstrich, das Fazit fiel mehr als positiv aus, aber nun hieß es Abschied nehmen, denn die Aachener Jungs wollten lieber jetzt schon abreisen. Aber man ist ja nicht aus der Welt, wir halten noch weiter Kontakt. Lange habe ich es auch nicht mehr auf der LAN ausgehalten und ich bin dann auch in meine Koje gefallen.

Wir haben übrigens automatisch Bilder von einer Webcam aufnehmen lassen, irgendwann werde ich da sicher das entsprechende Video veröffentlichen.

Nachdem ich am Sonntag ausgeschlafen habe, also bis 9 Uhr gepennt, habe ich noch fleißig bei den Abbauarbeiten geholfen. Endlich kamen auch die lang angekündigten Reporter der hiesigen Tageszeitung vorbei, tja haben die wohl leider alles verpasst. Es folgten also ein paar übliche Fragen und das obligatorische Gruppenfoto von den restlichen Verbliebenen. Hier findet ihr noch das gelungene Interview.
Eine dritte Ausgabe der FlinkenFingerSpiele ist bereits in der Planung, höchstwahrscheinlich mit neuer Webseite!

Miniserien #4 – Bermuda Dreieck – Tor zu einer anderen Zeit

1. Mai 2012 Serien 3 Kommentare »

Wieso verschwinden so oft Flugzeuge und Schiffe im Bermuda-Dreieck?
Diese Frage beschäftigt den Milliardär Eric Benerall schon seit langem. Er entschließt sich ein Team aus unterschiedlich spezialisierten Wissenschaftlern zusammenzustellen und diese auf die Reise zu schicken, um der Sache auf dem Grund zu gehen. Die Ursache ist allerdings ganz anders als sich alle vorgestellt hatten.

Diese etwas trashig wirkende Mini-Serie hat doch einen langsam ansteigenden Spannungsbogen und unterhält meiner Meinung nach recht gut. Auch der gemeine Cliffhanger beim DVD-Wechsel trägt gut dazu bei.
Die 2 DVDs mit einer Spiellänge von 244 Minuten könnt ihr natürlich auch käuflich erwerben.

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