FlinkeFingerSpiele die Zweite und 10 Jahre slot7

9. Mai 2012 Games 1 Kommentar »

Rund ein Jahr war die letzte Mendener LAN-Großveranstaltung FFS #1 her. Diese wurde sehr gut angenommen, alle waren zufrieden und alle Teilnehmer und auch Abwesende würden sich über eine Wiederholung der Veranstaltung freuen. Dies hat sich das Orga-Team zur Herzen genommen und viele Kritiken aufgenommen, um vom 04.05. – 06.05.2012 eine noch bessere LAN-Party zu organisieren. Letztendlich war die LAN wieder recht schnell ausverkauft, obwohl wenig Werbung gemacht wurde. Das meiste hat die Mundpropaganda und der gute Ruf der Flinken Finger Spiele zur vollen Auslastung beigetragen.

Ein Teil meines ehemaligen CS-Teams ist nun auch wieder dabei. Zur Chronik: Angefangen hat die gemeinsame CS-Zeit am Anfang des 21. Jahrhunderts, also schon mehr als 10 Jahre her. Damals gründete Christian mit seinem Bruder Felix und den anderen Schulkollegen Andreas (Handy) und Christoph (Schnub) den Clan ANK (Aim ’n Kill). Durch meine damaligen LAN-Aktivitäten als Gamer lernte ich die lustige und sehr sympatische Gruppe aus meiner Heimatstadt Menden kennen und wurde somit auch schnell Teil dieser Zockergesellschaft. Kurze Zeit später haben wir auch schon gemeinsam eigene LAN-Parties (Lanomania) veranstaltet, anfangs mit ca. 25 Teilnehmer bis zum Maximum von 150. Bei Lanomania #1 und #2 konnten wir übrigens auch das CS-5on5-Turnier gewinnen.


(X, Schnub, Handy, Felix, ich, chris, hinten X)

Unter anderem durch diese Veranstaltungen bekamen wir auch einiges an Zuwachs und somit fand die erste Umstrukturierung statt: Neuer Name „At Fun Gaming“ (@fG) und Aufteilung in mehrere Teams ohne die Gemeinschaft kaputt machen zu wollen. Mittlerweile waren wir echt verdammt viele Leute und der Vorteil war auch, dass wir alle aus der Gegend stammten, um auch mal uns außerhalb der virtuellen Welt zu treffen. Folgende prägende Persönlichkeiten stießen in der Zeit unter anderem zu uns: Micha, Johannes (Hanne), Kolja, Martin (maddin), Tim (t1m) und Klausi. Natürlich möchte ich dann noch die weniger aktiven nennen: Jan und Dirk waren nämlich auch noch dabei. Ein Jahr nach diesem Zusammenschluss, 2003, traten uns dann noch 3 Zocker aus Aachen bei, die bei uns noch vieles bewegen wollten: Andy und Florian. Kurze Zeit später stieß auch noch Andys Bruder Martin zu uns. Mit denen gewannen wir nicht nur 3 gute Spieler, sondern auch 3 gute Freunde. Es folgten somit weitere Erfolge online mit dem 35ten Platz in der ESL 5on5 CO Ladder und dem stolzen Platz 1 in der ESL 5on5 CO Amateur Series. CO (Charges Only) war das alte Spielprinzip bei der ESL, nur die T-Wins wurden da gezählt und es ging noch auf Zeit. Kurze Zeit später fand wieder eine Umstrukturierung statt: @fG trat dem großen Multigaming-Clan sHcL (so High can’t Lose) bei, die ebenfalls ihre Wurzeln in Menden haben. Und auch dieses Mal haben wir uns für einen neuen Namen entschieden: slot7. Kein geringerer als der Gründer von ANK, Christian, kam auf diesen genialen Einfall, einfach eine Taste der CS-Config zu nehmen.
Es folgte das für uns erste Clan-Treffen mit sHcL natürlich in Form einer LAN: sHcL-Finals #2.


(vorne Links von Links: Kolja, Micha, Julian, ich, Maddin, Tim)


Offline-Erfolge waren beim ersten realen Zusammentreffen mit den Aachener Jungs die Lanomania #4 (2003, Rotation aus Kolja, Andy, Handy, Flo, Hanne, Chris und mir) und ein Mixaufgebot bei The Crypt Lan: Sanctuarium #1 (2004) mit Chris, Micha, Klausi, Sly und mir.


(oberes Treppchen: Klausi, ich, Chris, Sly, Micha)

Ich erinnere mich als wäre es gestern gewesen: Erste Runde im Turnier auf de_train als T und Klausi macht erstmal vollkommen unbewusst einen silentplant, das musste ja einem Warcraft 3 Profi passieren. Zum Glück war dies ja nicht für das Spiel entscheidend und somit konnten wir mit Einverständnis des Gegners und der Turnierleitung nochmal von vorne starten, natürlich mit Rush auf den selben Spot.
Im weiteren Verlauf des Jahres 2004 brach aber unser Spielfluss ein und somit lief es spielerisch auf der Lanomania #5 alles andere als gut, das Aus kam viel zu früh, dabei hatten wir ein gutes Lineup: Chris, Flo, Micha, ich und Handy/Felix/Kolja, es fehlte einfach das regelmäßige Spielen.

2005 wurde es noch weiter ruhiger: Chris, Felix, Handy und Schnub waren im Studium und auch ich wurde immer weniger aktiv. Lediglich ein Neuzugang, Savi, der vorher in einem anderen sHcL-Teams zockte, sorgte für etwas mehr Aktivität. Richtig aktiv waren also nur noch Micha, Andy, Flo, Martin und Savi. Bei der Lanomania #6 sind wir nicht mal mit einem Team angetreten. Und genau in diesem Jahr traf uns auch völlig überrumpelt der Tod von Chris, ein richtig großer Verlust in jeder Hinsicht, den man nicht so leicht in Worte fassen kann. Um aber Chris noch eine letzte Ehre zu erweisen, haben wir nochmal die besten Geschütze bei der Lanomania #7 im selben Jahr aufgefahren: Micha, Andy, Martin, Hanne und ich. Mit guter Vorbereitung und Training haben wir dann doch knapp aber verdient den Titel holen können.


(Martin, Micha, Andy, Mattes, Hanne)

Seitdem verlief es dann aber leider weiter im Sande: Micha und Andy fingen mit dem Studium an und ich hatte weniger Zeit in CS investiert.
Kommen wir nun aber wieder in die heutige Welt zurück. Nach ca. 7-Jähriger CS-Abstinenz hat sich zumindest ein Teil meines alten Teams wieder aufgerafft. Es gab nämlich 2 Motivationen, warum wir noch eine letzte Lan bestreiten wollten:
1. in diesem Jahr ist leider nun auch noch Andys Bruder Martin verstorben, ein Turnier in seinen Namen zu bestreiten wie schon bei Chris ist für uns Ehrensache und 2. wir möchten uns nun endgültig von der CS-Szene verabschieden. Drei von uns konnten nun immerhin reaktiviert werden, so waren es letztendlich Andy, Florian und ich aus dem ehemaligen Stammteam (vgl. ESL). Leider hat unser damaliger Team-Captain Micha für die LAN abgesagt, seine Aufgaben hat aber Andy anstandslos und motiviert übernommen. So begonnen wir ca. 2 Monate vor dem Start mit intensiven Training, mit dabei auch 2 Freunde von Andy, Kevin und Sebastian, die unser Team aufstockten. Das Ziel für uns war jetzt nicht unbedingt, das Turnier zu gewinnen und Preise abzustauben. Nein, es sollte unsere letzte gemeinsame LAN-Party, unser letztes gemeinsames CS-Turnier sein. Wir (Andy voran) möchten in Zukunft andere Prioriäten setzen und somit offiziell einen Schlusstrich ziehen.
Am Donnerstag fand bereits vor meinem Eintreffen der Aufbau statt, ich bin gegen 17 Uhr dazugestoßen und habe noch weiter fleißig geholfen. Vor allem bei technischen Fragen habe ich gerne zur Seite gestanden. Um ca. 21 Uhr ging es für mich allerdings schon nach Hause, ich hatte noch zwei CS-Server inkl. Linux-Installation vorzubereiten. Im Laufe des späten Abends / frühen Nacht hatte ich auch schon alles erledigt und lief zu meiner Zufriedenheit. Hoffentlich werden die beiden Server auch stabil und schnell auf der LAN laufen. Aber jetzt rief vor allem das Bett.
Am Freitag Nachmittag traf Flo als erstes nach mir ein. Er brachte auch LAN-typische Ernährung in Form von alten kaugummi weichen Brötchen vom Vortag und nahrhaften abgepackten Leberkäse von TIP (auch wirklich nur Toll im Preis) mit. Einige Zeit nach diesem schmackhaften Begrüßungsschmaus kamen auch die anderen Teamkollegen an. Es wurde fleißig aufgebaut und dabei viel ausgetauscht, weil man sich lange nicht mehr gesehen hat, bzw. Kevin und Sebastian habe ich bis dato noch nicht live gesehen.
Um 18 Uhr wurde die LAN offiziell durch die Orgas Knubbel und Lister eröffnet und somit stand auch der Turnieranmeldung nichts mehr im Weg.


(Lister in action)

Andy und Kevin trugen sich zusätzlich noch für das CS 2on2 Turnier ein. Nun versuchte ich zwanghaft Trainingspartner zu finden, weil es sonst viel zu langweilig wäre, entweder unter uns eine Funmap zu spielen oder auf dem Public „doof“ rumzuballern. Es dauerte nicht lange, da haben sich die ersten vom Veranstalter-Clan PSYCH gefunden. Wir einigten uns auf (eine Map) und schon ging es los. Zum Einspielen taugte der Gegner schon was, aber wirklich gefährlich waren unser Gegenüber nicht. Wir haben uns trotzdem über diesen unbedeutsamen Sieg gefreut.

Jetzt wurde es leider langweiliger: Andy und Kevin waren nun mit dem 2on2 beschäftigt, so dass sich wir anderen 3 irgendwie anders beschäftigen mussten: Sebastian vertrieb seine Zeit mit SC2 und Dota/LoL, Flo machte den Public unsicher um sich zu verbessern und ich suchte schon neue Trainingspartner für ein Spielchen zwischen dem 2on2-Turnier. Und siehe da, der nächste Gegner war gefunden: ein Mixteam aus unterschiedlichen Squads vom Headshot-Syndicate. Gespielt wurde dieses mal train. Das Match war recht ausgeglichen mit leichtem Vorteil für HS-S, da machte sich unsere gemeinsame fehlende Spielpraxis bemerkbar und somit verloren wir nur recht knapp und waren trotzdem stolz auf das geleistete.
Letztendlich endete das 2on2-Turnier für unsere Jungs mitten in der Nacht mit einen beachtlichen 6ten Platz und damit sind wir dann auch alle pennen gegangen.


(von Rechts: Flo, Andy, Sebastian, Kevin)

Am Samstag ist der Tag mit einem Trainingsspiel gegen ein Counterstrike Source-Team gestartet. Obwohl der Gegner ziemlich gut in CSS ist, waren wir sehr klar in 1.6 überlegen.
Kurz darauf startete auch schon das 5on5-Turnier und als hätten wir es geahnt: die oldschoolers von HS-S wurden uns zugelost, ärgerlich. Noch ärgerlicher war auch die geloste Map: forge. Zu unserem Glück konnten wir uns nicht über die Version einigen, es waren unterschiedliche auf dem Server und bei den Spielern und daher haben wir uns für dust2 entschieden. Gestartet haben wir als CT und holten leider nur 3 Runden. Gut das sich Andy bereits vor der LAN auf den Gegner “vorbereitet” hat und dadurch einige Taktiken kannte. Daher haben wir die erste Runde als T für uns entschieden, jeder eine HE Richtung Tor unten Mitte und zack gingen direkt 2 Gegner drauf, der Rest in dieser Runde war nur noch Routine. Diese erste wichtige Runde war der Auslöser für viele folgende gewonnene Runden und somit wurde es gegen Ende hin richtig knapp, mit etwas mehr Konzentration wäre sogar ein Sieg drin gewesen, aber wir haben leider nur mit 10:4 gewonnen und somit war der Endstand 13:16.
Somit landeten wir also recht früh im Loser Bracket und erwarteten nun einige Jungs von Psych. Mirage war die angesetzte Map und nach einigen Diskussionen konnten wir uns leider nicht auf eine andere einigen. Schlecht für Flo und mich war das allerdings, denn wir haben diese Karte noch nie gesehen, also gab es vor Ort einen Crash Course und schon ging’s los. Nach den ersten gewonnenen Runden haben wir uns langsam auf die Map eingestellt und fanden uns besser zurecht. Am Schluss hieß es dann 16:4 für uns und damit eine Runde weiter.
Jetzt war aber erstmal Pause angesagt, also fuhr ich wieder zum Griechen und versorgte das Team mit Gyros und Pommes. In der Zwischenzeit ist sogar der Micha vorbeigekommen und wir haben schön über alte und aktuelle Sachen geschnackt. Das war wirklich eine tolle Überraschung.
Das nächste Spiel sind wir gegen die “pew pew crew” angetreten, laut System irgendwie wieder mirage, allerdings konnten wir uns dieses Mal auf dust2 einigen. Auch hier konnten wir einen ungefährdeten Sieg einfahren. Und wieder eine Runde weiter im Loser Bracket stand train auf dem Plan gegen “Die Überspitzen”, welche aus einigen Spielern von HS-S bestanden. Wir haben uns so langsam richtig eingespielt und somit ging das Spiel sogar 16:2 für uns aus.
In der nächsten Runde war allerdings unser nächster Gegner wieder die oldschoolers auf train. Gegen dieses eingespielte Team auf train hatten wir leider keine Schnitte und verloren somit recht deutlich.
Am Ende hatten wir also einen respektablen 6ten Platz erreicht. Am liebsten hätten wir noch gegen alle gespielt, mit denen wir nichts zu tun hatten. Aber jetzt war das Ende gekommen, die letzten Gespräche fanden statt und wir zogen einen schönen Schlussstrich, das Fazit fiel mehr als positiv aus, aber nun hieß es Abschied nehmen, denn die Aachener Jungs wollten lieber jetzt schon abreisen. Aber man ist ja nicht aus der Welt, wir halten noch weiter Kontakt. Lange habe ich es auch nicht mehr auf der LAN ausgehalten und ich bin dann auch in meine Koje gefallen.

Wir haben übrigens automatisch Bilder von einer Webcam aufnehmen lassen, irgendwann werde ich da sicher das entsprechende Video veröffentlichen.

Nachdem ich am Sonntag ausgeschlafen habe, also bis 9 Uhr gepennt, habe ich noch fleißig bei den Abbauarbeiten geholfen. Endlich kamen auch die lang angekündigten Reporter der hiesigen Tageszeitung vorbei, tja haben die wohl leider alles verpasst. Es folgten also ein paar übliche Fragen und das obligatorische Gruppenfoto von den restlichen Verbliebenen. Hier findet ihr noch das gelungene Interview.
Eine dritte Ausgabe der FlinkenFingerSpiele ist bereits in der Planung, höchstwahrscheinlich mit neuer Webseite!

Miniserien #4 – Bermuda Dreieck – Tor zu einer anderen Zeit

1. Mai 2012 Serien 3 Kommentare »

Wieso verschwinden so oft Flugzeuge und Schiffe im Bermuda-Dreieck?
Diese Frage beschäftigt den Milliardär Eric Benerall schon seit langem. Er entschließt sich ein Team aus unterschiedlich spezialisierten Wissenschaftlern zusammenzustellen und diese auf die Reise zu schicken, um der Sache auf dem Grund zu gehen. Die Ursache ist allerdings ganz anders als sich alle vorgestellt hatten.

Diese etwas trashig wirkende Mini-Serie hat doch einen langsam ansteigenden Spannungsbogen und unterhält meiner Meinung nach recht gut. Auch der gemeine Cliffhanger beim DVD-Wechsel trägt gut dazu bei.
Die 2 DVDs mit einer Spiellänge von 244 Minuten könnt ihr natürlich auch käuflich erwerben.

Kurzurlaub und Sightseeing in München

12. April 2012 Urlaub keine Kommentare »

Wie schon im Reisebericht über Berlin erwähnt, wäre München ein potentielles Ziel für die nächste Städtereise. Und so ist das auch Ostern 2012 eingetroffen: wir haben ein schönes kleines Hotel (cocoon) am Rand der Innenstadt über die Feiertage von Freitag bis Dienstag gebucht.
So begann die Reise mit über 600 km gegen 5 Uhr morgens und unterbrochen wurde diese erst bei der ersten Pipipause bei der berühmten Raststätte „Spessart“, denn hier haben wir auch interessanterweise schon bei vielen Klassenfahrten Rast gemacht. Kurze Zeit später brachen wir aber wieder auf, denn ein gutes Stück haben wir noch vor uns. Nach einer schier endlos wirkenden Fahrt bis zum leeren Tank haben wir kurz vor München uns mit Sprit und Österreich-Vignette eingedeckt.
Nachdem wir endlich angekommen sind, haben wir uns nach etwas Essbarem umgeschaut, wo man in München allerdings auch recht schnell fündig wird. Hier ist man selber Schuld, wenn man verhungert oder verdurstet. Anschließend machten wir eine Wanderung beginnend am Stachus

München Ostern 2012 174

durch die Innenstadt von München.

München Ostern 2012 181

München Ostern 2012 184

Am Augustiner machten wir kurz Halt und reservierten uns einen Tisch für den Abend an Ostersonntag, auf schön bayrisches Essen und natürlich auch auf das Bier habe ich mich besonders gefreut.

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Tischtennis Team-WM 2012 in Dortmund – wie verhunzt man die Öffentlichkeitsarbeit im Tischtennis

23. März 2012 Tischtennis 2 Kommentare »

Passend zum Start der Tischtennis Team-WM 2012 in Dortmund (25.03. – 01.04.2012) am kommenden Wochenende, muss ich mal Dampf ablassen. So wie ich mich über die Veranstaltung bei mir in der Nähe gefreut habe, so habe ich mich mal wieder über die mangelhafte Öffentlichkeitsarbeit im Tischtennis aufgeregt.
Im Vorfeld fand vom 02. bis 04.03.2012 die Deutschen Meisterschaften 2012 statt. Hierzu gab es leider weder Liveübertragungen noch sinnvolle Berichterstattungen zu dem Turnier. Umso ärgerlicher wird es, wenn es sich herausstellt, dass es nicht einmal komplette Spiele bei Youtube geschweige denn beim DTTB gibt. Warum das so ist, keine Ahnung, aber das interessiert mich ehrlich gesagt nicht. Ich, und damit stehe ich nicht alleine da, möchte einfach nur gerne die besten deutschen Spieler beim direkten Vergleich sehen, mit Betonung auf „sehen“, ein Liveticker macht beim Tischtennis keinen Sinn.
Kommen wir aber nun wieder zur Team-WM zurück. Bei diesem Turnier wird es allerdings genug Aufzeichnungen und Bildmaterial (Quelle) geben, wäre aber sonst auch ein Armutszeugnis
für die schnellste Ballsportart der Welt. Es würde mich aber im Gegenzug auch nicht wundern, wenn sich da etwas am Programm ändert. So finden mal international bedeutsame Tischtennisturniere statt und was wird übertragen … Snooker, Dart, Segeln, Golf oder Pokern. Sind hier etwa die Werbeeinnahmen höher? Wird hier wirklich ein größerer Marktanteil bzw. größere Einschaltquoten erreicht? Vor allem, so oft wie das übertragen wird, hängt es mir echt langsam zum Halse raus.  Aber an dieser Stelle mein Kompliment an ARD digital (Eins Festival), die ab dem 28.03. alle Spiele live übertragen.
Eine Hiobsbotschaft für alle Aktiven kommt aber jetzt noch vom DTTB selbst: Es gilt ein Spielverbot während der Team-WM in allen Klassen. Aber warum ist das so? Karten gibt es schließlich keine mehr (wer würde auch schon unter der Woche z.B. von Berlin nach Dortmund anreisen) und ein 24/7 Live-Programm für alle wird auch nicht zur Verfügung gestellt.
Insgesamt gibt es viele Entscheidungen, die Tischtennis in der Öffentlichkeit das Leben schwer machen. Ist wirklich sehr schade für diese interessante Sportart, die neben Schnelligkeit und Geschick auch viel taktische Finessen bietet.

Zum Schluss noch ein paar Statistiken:

  • Tischtennis ist seit 1988 Olympisch
  • 614.000 Mitglieder / 9.489 Vereine (Stand: 2009/2010)

Andere Olympische Sportarten:

Deutsche Filmtitel

13. März 2012 Filme 9 Kommentare »

Warum werden fast alle Filme mit englischem Titel eingedeutscht? Oder noch viel schlimmer: Die bekommen einfach einen neuen englischen Titel. So wird aus „Couples Retreat“ der neue Titel „All Inclusive“. Auch der Film „Cradle 2 the Grave“ mit Jet Li dürfte den meisten als „Born To Die“ bekannt vorkommen. „Fluch der Karibik“ als gewählter deutscher Titel finde ich auch nicht so prall, das Original klingt mit „Pirates of the Caribbean“ viel passender.
Noch weitere Beispiele:

  • lock, stock and two smoking barrels -> Bube, Dame, König, Gras
  • meet the fockers -> Meine Frau, ihre Schwiegereltern und ich

Also im Grunde finde ich das schon verwirrend. Auffällig ist das z.B. wenn man sich mal mit Leuten anderer Nationen auf engl. über Filme unterhält. Da kam ich auch schon bei einigen Titeln ins Straucheln.

iTunes „eingehende Netzwerkverbindungen akzeptiert“ Fehler

9. März 2012 Mac und ich 31 Kommentare »

Bei der Aktualisierung von iTunes auf Version 10.6 unter OS X Lion (10.7.3) über die OS X eigene Softwareaktualisierung erschien bei mir bei jedem Start von iTunes die Meldung

Möchten Sie, dass das Programm iTunes.app eingehende Netzwerkverbindungen akzeptiert

Egal ob ich „Erlauben“ oder „nicht Erlauben“ gewählt habe, bei jedem Start kam es wieder.

Gegen die üblichen Fehlerbehebungsversuche die bei Windows immer klappen (wutschnaubend so lange neustarten bis es wieder funktioniert) zeigten sich iTunes und OS X aber resistent.
Auf diesem Wege habe ich es dann aber doch hinbekommen.

ACHTUNG: Dieser Bericht erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Er dient nur dazu eine Lösung für ein Problem zu veranschaulichen die bei mir funktioniert hat. Für evtl. Schäden die an Ihrer Hardware oder sonstigen Werten entstehen, sowie für Datenverlust, bei dem Versuch diese Prozedur anhand dieses Berichtes nachzumachen wird keinerlei Haftung übernommen.

Ein Blick in „Terminal“ zeigte mir, dass iTunes wohl nicht mehr die richtige Signatur hatte.
Um das Festzustellen, öffnet man Terminal. Dazu geht man unter Launchpad in Dienstprogramme und wählt dort Terminal aus. In der Kommandozeile gibt man dann ein:

codesign -vv /applications/itunes.app

dort erschien dann irgendwas von wegen „a resource is missing or invalid“

In diesem Fall ist die Empfehlung in der Regel iTunes zu deinstallieren und nach Download von Apple neu zu installieren. Unglücklicherweise ließ OS X Lion eine Deinstallation von iTunes mittels: Rechtsklick im Finder unter Programme –> in den Papierkorb verschieben; mit der Meldung:

Das Objekt „iTunes“ kann nicht geändert oder gelöscht werden, da es von Mac OS X benötigt wird

nicht zu.

Als Workaround habe ich dann mittels Rechtsklick auf die iTunes.app im Finder „Paketinhalt zeigen“ gewählt. Den dann erschienenen Ordner „Contents“ habe ich mit Rechtsklick -> in den Papierkorb verschieben gelöscht.

Danach die von der Apple Homepage heruntergeladene aktuelle Version von iTunes installiert, und voilà, keine Fehlermeldung mehr beim Starten von iTunes.

Ein Check unter Terminal mittels des oben beschriebenen Befehls

codesign -vv /applications/itunes.app

führte dann zu der zufriedenstellenden Meldung: „valid on disk“ und „satisfies its Designated Requirement“

Bei mir war nach der Neuinstallation von iTunes alles genau so wie vorher; also Musik und Playlists unbeeinträchtigt geblieben. Es kann allerdings sein, dass man ein neues iTunes Symbol ins Dock legen muss.

Wie gesagt, alles auf eigene Gefahr. Falls ich helfen konnte freut es mich.

Welchen Mobilfunkvertrag soll ich mir holen?

1. März 2012 Shopping 2 Kommentare »

Preislich gesehen bin ich sehr zufrieden mit Base, besonders beim aktuellen Angebot seit Februar 2012: Base-Flat + SMS-Allnet-Flat für nen 10er ist schon ein nettes Angebot, das seinesgleichen sucht. Von der Qualität her lässt Base allerdings zu Wünschen übrig.
So habe ich recht selten gerade mal die Hälfte des möglichem Empfangs geschweige denn mal vollen Empfang. Selbst hier in der Großstadt Kiel im Zentrum habe ich nur 4 von 5 Balken. Da ich echt den leichtsinnigen Gedanken, dass man damit schon blendend telefonieren oder surfen könnte. Falsch gedacht, die Telefonverbindungen schmierten alle paar Sekunden bis Minuten ab, obwohl die Sprachqualität gar nicht mal so schlecht war, dass man sich nicht hätte deutlich verstehen können. An dieser Stelle dürfen nun alle mal an Voip oder Teamspeak erinnern, wenn große Downloads im Hintergrund aktiv sind. Mit viel Zweifel an Besserung habe ich Base trotzdem noch ein paar Wochen eine Chance gegeben. Aber nach weiteren lückenhaften Telefonaten, Internetgeschwindigkeit in der Dimension „Flaschenpost“ und erhöhten Rechnungen mit seitens Base deaktivierter Flat und Uneinsichtigkeit bei Base hatte ich endgültig die Nase voll von dem Saftladen, der nicht ohne Grund auf dem letzten Platz der 4 großen Mobilfunkdienstleistern steht.

Somit durchsuchte ich den einen oder anderen Abend die Foren im Internet nach einem gutem Anbieter mit nicht allzu hohen Preisen. Die Wahl des ersten Tests fiel auf Congstar, ein Tochterunternehmen der Telekom. Das gute D-Netz von T-Mobile, der attraktive Preis (9 cent pro Minute/SMS in alle Netze, 9,90 € für Internetflat mit 500 MB) und dadurch das einfache Testen dank der Prepaid-Option luden mich dazu ein.

Die ersten Wochen vergingen und die Tests fielen wirklich positiv aus, ich war in einem Netz, mit dem ich echt zufrieden war und mich wohl fühlte. Dennoch war es für mich irgendwie das richtige. Auch wenn der Artikeltitel etwas anderes suggeriert, bin ich gar nicht mehr auf der Suche, sondern habe bereits einen Vertrag abgeschlossen.

Letztendlich bin ich doch bei Vodafone und deren 4-fach-Flat (SMS-Allnet, VF-Flat, Internet-Flat, Wunschnetz-Flat) gelandet. Nach meinen Hochrechnungen muss ich mich hier preislich am wenigstens sorgen, denn der Tarif ist für 29,95 € zu haben. Praktisch auch bei der Wunschnetz-Flat ist die Möglichkeit, diese monatlich zu wechseln, falls z.B. der Partner das Netz wechselt oder die Mehrheit der Freunde sich auch zu einem anderen Anbieter verschoben hat.
Außerdem ist noch ein Handy (Wert ca. 200 €) für einen 10er zu haben, welches man natürlich gewinnbringend weiterverkaufen kann und somit rechnerisch die monatliche Grundgebühr senkt. Ich habe mich übrigens für das Sony Ericsson Xperia Ray entschieden.

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