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Efteling – der zweite Besuch in der schönen Märchenwelt

Mai 2011 020

Vor fast genau 2 Jahren ist der letzte Besuch im niederländischen Freizeitpark Nr. 1 Efteling gewesen.
Da wir leider damals aufgrund eines ziemlich überfüllten Parks nicht alles gesehen haben, beschlossen wir, dort mal wieder einen Besuch abzustatten.

Am 14.05.2011 erreichten wir dann also gegen kurz nach 10 den Parkplatz von Efteling. Obwohl das Wetter nicht vielversprechend aussah und der Wetterbericht einige Schauer vorausgesagt hatte, strömten schon so einige Gruppen in Richtung Eingang. Also stellten wir uns dann doch auf einen recht vollen Park ein.

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Achterbahntypen #2 – Stahlachterbahn

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(Blue Fire, Launch Coaster, Europa Park)

Der zweite Teil meiner Achterbahntyp-Reihe bezieht sich auf den größeren Anteil der Achterbahntypen: Sage und schreibe 93% aller Achterbahnen (lt. RCDB) bestehen komplett aus Stahl.
Dies war ja nicht immer so, wie ich auch schon im ersten Teil beschrieben hatte.

Bei den Stahlachterbahnen gibt es noch viele Untergruppierungen, auf die ich noch genauer eingehen werde. Im Groben aber zeichnet sich eine Stahlachterbahn dadurch aus, dass die Schienenkonstruktion aus Stahl ist, dabei ist es völlig egal, wo sich der Achterbahnzug befindet. Dieser befindet sich hauptsächlich auf/über den Schienen, kann aber auch mal unter den Schienen hängen (Inverted Coaster, Flying Coaster). Auch gibt es mehrere Exemplare mit vielen Achterbahnwagons, aber auch mal welche mit einzelnen Chaisen (meistens Wilde Maus, Bobsled, Spinning Coaster). Auch die Bobbahnen (z.B. die Bobbahn im Heide Park) und Alpin Coaster (z.b. Trapper Slider in Fort Fun) fallen unter der Gattung der Stahlachterbahn.

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Achterbahntypen #1 – Holzachterbahn

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(Colossos, Heide Park)

Passend zu meinen Themen hier im Blog hatte ich mir überlegt, dass ich den einen oder anderen Fachbegriff aus der Welt der Achterbahnen erkläre. Darunter fallen natürlich auch die unterschiedlichsten Typen von Achterbahnen.

Den Anfang macht die Holzachterbahn, was natürlich auch historisch gesehen am besten passt.
Die sogenannten Woodys waren die ersten Achterbahnen, die gebaut worden sind. Bereits im Jahr 1898 wurde auf Coney Island, ein New Yorker Stadtteil, ein Rollercoaster (Coaster) aus Holz erbaut. Die Strecke glich aus der Vogelperspektive einer 8, daher auch der Name Achterbahn. Früher wurden alle Achterbahnen aus Holz gebaut, doch heute bestehen nur noch ca. 7% aller Achterbahnen auf der Welt (lt. RCDB) aus Holz. Aber im Laufe der Zeit wurde der Stahl entdeckt und somit wurden komplexere, verrücktere und auch stabilere Konstruktionen möglich. Währenddessen bleiben die Modelle der Woodys recht unspektakulär: die Wagen hängen nicht unter den Schienen und drehen sich auch nicht um die eigenen Achse, es gibt keine Inversionen (Son of Beast hatte mal einen Looping, wurde allerdings wieder entfernt) und die Züge werden auch nicht mit einem Raketenstart beschleunigt. Trotzdem hat die hölzerne Gattung ihren eigenen Charme, denn das arbeitende, knarzende Holz und das typische Rattern der Wagen auf den Schienen sind bei den Fans besonders beliebt.

Die bekanntesten und beliebtesten Hersteller sind "Great Coasters International" (GCI), "Gravity Group" (GG), "Intamin" und "Holzbau Cordes". Insgesamt stehen nur 4 Woodys bei uns:

  • Colossos von Holzbau Cordes im Heide Park (Züge von Intamin): Bericht 1, Bericht 2
  • Mammut von Holzbau Cordes in Tripsdrill (Züge von Gerstlauer): Bericht
  • Bandit von Roller Coaster Corporation of America im Movie Park: Bericht
  • El Toro von GCI im Freizeitpark Plohn

Wie man sieht, macht sich die GG leider noch rar in Deutschland.
International gesehen schlagen sich die Deutschen Holzachterbahnen bei den jährlichen Abstimmungen für den besten Woody der Welt recht tapfer. So erreicht Colossos die beste Platzierung mit Platz 8 (in Europa sogar Platz 2), gefolgt von El Toro mit dem 13ten Rang (Europa: 4). Mit Troy (von GCI) im kleinen Toverland in der Nähe von Venlo steht übrigens noch die beste Holzachterbahn der Niederlande auf Platz 11 (Europa: 3).

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(Troy, Toverland)

2011 – Neue Achterbahnen in Deutschland

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2009 war schon ein sehr erfolgreiches Jahr für die deutschen Freizeitparks, denn da wurden schon vier unterschiedlichste Achterbahnen eröffnet. In zwei der vier Freizeitparks wird im kommenden Jahr sogar wieder eine Achterbahn eröffnet:

– Im Hansa Park entsteht eine “familienfreundliche” Achterbahn namens “Die Schlange von Midgard”. Wie schon der “Fluch von Novgorod” wird die neue Attraktion von Gerstlauer hergestellt. [Quelle]

– Im Freizeitpark Plohn im Osten von Deutschland denkt man auch über eine weitere Neuanschaffung nach, hier ist leider nicht viel genaures bekannt. [Quelle]

So viel zu den kurz aufeinander folgenden Bauarbeiten in den Parks.

– Weiterhin wird im Bayern Park endlich wieder eine größere Investition getätigt. Der Launch Coaster “Freischütz” von Maurers Söhne weiß schon im Vorfeld mit einem tollen Layout und guter Promotion zu überzeugen. [Quelle, Baublog]

– Außerdem soll auch endlich der “ring°racer” am Nürburgring mit zwei Jahren Verspätung eröffnet werden. Eine größere technische Panne hat für diese Verzögerung gesorgt. [Quelle]

– Das Highlight schlechthin, was ich mir definitiv nicht entgehen lasse, ist die erste deutsche Diving-Machine von Bolliger & Mabillard. Unter dem Namen “Krake” macht sie (hoffentlich) im kommenden Jahr im Heide Park ihre Runden. Zu den nackten Fakten: 41m freier Fall, 6 Floorless-Sitze nebeneinander mit 3 Reihen. [Quelle, Baublog]

– Eine weitere nicht genauer definierte Indoor-Attraktion von Gerstlauer wird auch im Movie Park geplant. Hier darf man auch gespannt sein. [Quelle]

Hoffentlich verläuft alles glatt und die Freizeitparks erleiden keine Pleite wie es bereits beim ring°racer 2009 gewesen ist.

Halloween Horror Fest im Movie Park 2010

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Nach längerer Pause waren meine Freundin und ich endlich mal wieder im Movie Park. Die Gründe waren das Halloween Horror Fest (HHF) und der günstige Eintritt dank der Ruhr Top Card.
Da das HHF immer für einen vollen Park sorgte, haben wir uns auch dementsprechend auf lange Warteschlangen eingestellt.

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Sommerurlaub 2010 – Tag 5 – Walibi World

Gemütlich Aufstehen, Frühstück.

Da der Freizeitpark Nummer 2 unseres Urlaubs am heutigen Tag (Mittwoch) bis Mitternacht geöffnet hatte, entschieden wir uns, den Tag mal ruhig angehen zu lassen. Wir schliefen also relativ lang, da wir sowieso alles im Park sehen werden. So war der Plan. 
Gegen Mittag trafen wir also in Hollands zweitbeliebtesten Freizeitpark (Efteling auf Platz 1) ein. Leider mussten wir sehen, dass der Parkplatz schon sehr gefüllt war und somit stellten wir uns auf einen vollen Park ein.

Immerhin mussten wir bei den Kassen am Anfang nicht lange warten, wir kamen sofort dran. Dank des ADACs bekamen wir hier einen Rabatt von 2,75€. Auch ohne dem Rabatt sind niederländische Freizeitparks im Allgemeinen günstiger als unsere in Deutschland. Dort würden wir in der Regel (wir waren bei New Year’s Eve dort, also 30€) nur 29€ zahlen, wobei unsere Parks in dieser Größenordnung schon jenseits der 30€-Marke sind (Phantasialand: 34,50€, Heidepark: 36€, Europa-Park: 35€).
Dafür ist das Parken irgendwie grundsätzlich teuer in den niederländischen Freizeitparks: 6€ Drievliet, 7,50€ Walibi World (Europa-Park: 4€).

Nun geht’s aber endlich in den Park. Nach kurzem Nasenpudern erwartete uns fast direkt neben Herzhausen ein relativ alter Launch-Coaster mit dem Namen “Xpress”. Dieser bot nach einem knackigen Abschuss ein paar Überschläge auf engstem Raum, denn dieser Coaster wurde sehr kompakt über einem kleinen See gebaut.

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Das nächste Ziel war eine Fahrt mit Oldtimern, wie man es auch aus anderen Parks kennt. Auch hier erreichten wir ähnlich hohe Geschwindigkeiten wie auf Hollands Straßen.

Nach diesem Kick ging es dann weiter zu El Condor, eine Achterbahn, wo die Wagen unter der Schiene sind. Hier mussten wir eine Stunde warten bis wir endlich dran kamen und die äußerst ruppige Fahrweise uns ordentlich auf die Ohren gegeben hat.

Nun hatten wir Lust auf etwas ruhiges, nasses und da kam Rio Grande wie gerufen. Bei diesem Rafting wurden wir auch sehr nass und es gab kaum noch Stellen, die noch trocken waren.

Endlich kam mein Objekt der Begierde: Goliath. Ein Mega Coaster aus dem Hause Intamin, die auch meine derzeitige Lieblingsachterbahn Expedition Geforce im Holiday Park gebaut haben. Die Kombination der Fahrelemente bei Goliath passen sehr gut (Airtime-Hügel, Stengel-Dive, Helices, Bunnyhops) und machen sehr viel Spaß. Wären die Wartezeiten am heutigen Tag gnädiger zu uns gewesen, dann hätten wir uns direkt noch ein paar Male angestellt.

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So gingen wir also leider weiter und machten an einem Imbissstand Pause. Dort probierten wir bei den typisch niederländischen Essensautomaten Krokett (eine Krokette mit Fleischfüllung). Der Geschmack war etwas gewöhnungsbedürftig, aber essbar war es als Zwischenmahlzeit alle Male.

Nach dieser Erholungsphase ging es weiter zu der Holzachterbahn “Robin Hood”. Das Layout versprach eine tempo- und abwechslungsreiche Fahrt. Leider konnten unsere Erwartungen nicht erfüllt werden, denn die Fahrt war weder schnell, noch besonders gemütlich. Ich hatte den Coaster auf jeden Fall besser in Erinnerung, kann aber genauso sein, dass sich mein Geschmack geändert bzw. entwickelt hat

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Da die Zeit schon gut fortgeschritten war und wir schon ziemlich erschöpft vom langen Anstehen waren, entschieden wir uns nur noch eine Attraktion mitzunehmen. Die Wahl fiel auf Crazy River, eine weitere Wasserattraktion. Auch hier durften wir wieder lange warten, um endlich wieder nass zu werden.

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Während wir in Richtung Ausgang wanderten, ist mir “La Via Volta” aufgefallen. Diese Achterbahn, bei der man vorwärts und rückwärts Loopings durchfährt, stand schon bei meinem letzten Besuch im Jahr 2007 still. Was der Park da macht, kann man echt nicht nachvollziehen.

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Auf der Rückfahrt zu unserem Bungalow fuhren wir noch über den Houtribdijk (auch Mitteldeich genannt), der das Ijsselmeer vom Markermeer trennt. Hier konnten wir bei sehr schönem Wetter die langsam untergehende Sonne beobachten und einige Fotos schießen.

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In unserer Bleibe freuten wir uns schon auf Tag 6, an dem wir nämlich einen Ruhetag nach all den erlebnisreichen Tagen unternahmen, daher gibt es von diesem auch keinen Bericht.

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Sommerurlaub 2010 – Tag 3 – Drievliet und Den Haag

Früh aufstehen, duschen, Frühstück.

Da für heute gutes Wetter vorhergesagt wurde, haben wir uns entschieden nach Den Haag in den kleineren Freizeitpark Drievliet zu fahren. Hier erwartete uns als erste Attraktion des Tages der interessante Launch-Coaster “Formule-X”, der die Fahrgäste innerhalb von 2 Sekunden auf knapp 70 km/h katapultiert und eine ca. 300 m kurze Strecke durch Schrauben und andere Überkopf-Fahrelemente durchläuft.

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Besonders spannend ist hier der Schoßbügel, der sogar auch Personen mit einen BMI jenseits der 30 aufnimmt. Dass man bei Überschlägen nur noch von diesem Bügel gehalten wird und man nicht mehr sitzt, macht einen gewissen Nervenkitzel aus, den man mal mitgemacht haben muss.

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Insgesamt machten wir 3 Fahrten auf dieser Achterbahn.

Es wurde dank des guten Wetters auch immer voller im Park, aber längere Wartezeiten als ca. 20 Minuten an den von uns gefahrenen Attraktionen gab es zum Glück nicht.

Das nächste Ziel war die relativ kurze Wasserrutsche, bei der es nur 2x hoch und runter geht.

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Anschließend ging es noch zu einer Wilden Maus (Kopermijn), die das altbekannte Standardlayout hat und daher genauso viel/wenig Spaß wie die anderen normalen Wilden Mäuse machte.

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Nachdem wir uns auch hier aus den sehr engen Wagen gequält hatten, schlenderten wir zu einem Powered Coaster namens Dynamite Express. Das besondere an dieser Achterbahn ist, dass die Wagen nicht erst einen Lifthill hochgezogen werden, sondern direkt angetrieben werden. Diese Bahn war leider nicht so aufregend, aber immerhin gab es 2 Runden zu fahren.

Irgendwie waren wir jetzt schon am Ende es Parks angekommen und haben uns nun eine Pause gegönnt. Rein gefühlsmäßig würde ich sagen, dass der Park nicht größer als 3 Fußballfelder hintereinander ist und daher wirken die Fahrgeschäfte schon recht eng aneinander gequetscht, was uns irgendwie an das Phantasialand erinnerte, welches aber natürlich um Längen besser ist.

Nach dieser Verschnaufpause und dem Fazit zwischendurch wanderten wir zum Riesenrad, das ich wegen der überragenden Größe immer Nanorad genannt habe. Trotzdem hatte man einen guten Überblick über Drievliet und man erkannte auch schon einen Teil der Skyline von Den Haag.

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Auf dem Weg zum Ausgang haben wir dann noch eine merkwürdige Achterbahn namens “Twistrix” mitgenommen. Diese hatte zwar einen sehr einfachen Aufbau, aber hier waren die sich drehenden Gondeln/Wagen das gewisse Etwas, was die Bahn ausmachte.

Nachdem wir den Ausgang hinter uns gelassen hatten, stellten wir fest, dass der Parkplatz auch sehr gut gefüllt war und nur noch wenige Plätze frei waren. Wir räumten somit unseren Platz und fuhren in die Innenstadt von Den Haag.
Hier fanden wir eine Tiefgarage direkt unter einem großen Festplatz in der Nähe des Hauptbahnhofs. Beim Stadtbummel hielten wir noch Ausschau nach etwas Essbarem und sind schließlich bei Vapiano (deutsche Restaurantkette mit italienischen Speisen) gelandet. Auch hier hatte man ein gutes Preis/Leistungsverhältnis, vor allem weil alle Speisen frisch und vor den Gästen zubereitet werden.
Gegenüber von Vapiano lag auch der Binnenhof, den wir uns auf dem Rückweg zum Auto noch ansahen.

Am frühen Abend passierten wir schließlich die Türschwelle unserer Unterkunft und ließen den Tag noch gemütlich ausklingen.