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USA Florida 2014 – Tag 1 – Die Anreise

Als Hinweis: den groben Plan habe ich bereits hier veröffentlicht.

Die große Reise über den Teich gen Westen startete im Prinzip ein Tag vor dem Flug (AB7000, Abflug 09:15). Wir nutzten den Late-Night-Check-in von airberlin in Düsseldorf und gaben schon unsere Koffer (meiner: 15 kg, Chrissis: 18 kg) auf, damit wir das am Abflugtag nicht erledigen mussten, außerdem bekamen wir auch dann schon unsere Tickets. Die Kosten von 5 € pro Person waren es uns wert. Natürlich habe ich mich hier noch schnell die Starbucks-Tasse aus Düsseldorf geschnappt (bekloppter Sammeltick).

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Am 06.05.2014 fuhren wir also ziemlich relaxt und ohne großen Zeitdruck 3 Stunden vor Abflug wieder zum Flughafen, ist schließlich nur 1 Stunde Fahrt. Und was kam dann komplett unerwartet zu dieser frühen Stunde (06:15)? – Richtig, Stau auf der A2 und A3.
Meine Güte … ich hatte ab diesem Augenblick echt Angst den Flieger zu verpassen, obwohl noch genug Zeit war, bei Staus im Ruhrgebiet kann man mit allem rechnen.
Wir kamen aber dennoch rechtzeitig auf unserem reservierten Parkplatz P23 (Langzeitsparparkplatz, 80 €) an und fanden auch flott einen freien Platz. Jetzt aber schnurstracks im Gleichschritt zum Terminal. Verschnauft haben wir erst, als wir durch die Sicherheitskontrolle gekommen sind.
Anschließend versorgten uns noch mit einem Käsebrötchen für jeden und anscheinend vergoldetem Wasser … anders kann man den Preis von 4 € für 0,5l auch nicht rechtfertigen.
Am Gate hatten wir dann schließlich direkt unsere fliegende Unterkunft für die nächsten 10 Stunden vor Augen:

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Über Reiseblogger

Die Reiseblogger sind ein wirklich interessantes Völkchen …
Meine erste Begegnung mit ihnen kam vor einiger Zeit beim Googlen zustande, ich habe nach Tipps und Videos zu bestimmten Ausflugszielen für einen geplanten Urlaub gesucht und bin schließlich bei Videos vom Reiseblogger Phil gestoßen. Die Berichte sind toll und interessant geschrieben, die Videos wirken ziemlich professionell und ich fühle mich dort gut informiert und das nur durch seine Erlebnisse. Dabei gehört er noch nicht mal einer „Schickimicki“-Reisegesellschaft an, sondern versucht immer ein paar mal im Jahr für günstige Konditionen wegzufliegen … so stelle ich mir den Schnäppchenreisenden vor.

Erst vor kurzem habe ich erfahren, dass er nicht der Einzige dieser Art ist, sondern er ist vielmehr Teil eines eigenen Bloggertyps.
Zu Erwähnen sind da u.a. die Communities Reiseblogger-Kodex und Die Plattform für deutschsprachige Reiseblogger.
Dabei bin ich auf noch mehr faszinierende Typen gestoßen: Patrick beschreibt auf seinem Blog 101places wie er als Gründer seiner eigenen Firma aus dieser ausgestiegen ist, weil ihn das irgendwie nicht ausgefüllt hat. Nun erzählt er wie er als ein sogenannter digitaler Nomade während des Reisens seinen Unterhalt verdient (z.B. Geheimtipp Tallinn) und was er unterwegs alles erlebt. Mittlerweile wird er auch schon von den ersten Reiseveranstaltern eingeladen, damit er darüber berichten kann.
Ein Artgenosse von Patrick ist z.B. noch der Florian mit seinem Blog Flocutus. Dieser berichtet sogar fein säuberlich von seinen monatlichen Ein- und Ausgaben (z.B. Juni 2013). Dabei ist seine besondere Macke, Spenden für Käsekuchen zu sammeln und anschließend einen von genau diesen Backerzeugnissen irgendwo auf der weiten Welt zu verschlingen. Auf solch eine Idee muss man erst einmal kommen.
Mein Respekt an diese Jungs, die sich getraut haben und genau das einfach voll durchgezogen haben. Auszuwandern und dabei noch mobil Geld zu verdienen und nicht Pleite zu gehen, stelle ich mir echt nicht so einfach vor. Da muss man schon genau planen, wo man eine längere Zeit für geringes Geld bleibt und natürlich auch mit Strom und Internet versorgt ist. Da spielt natürlich der bereits bestehende Kundenstamm eine große und womöglich auch entscheidende Rolle.

Dazu passen übrigens noch die Artikel Reiseblogger als Beruf und Der Reiseblogger, das unbekannte Wesen.
Interessant ist auch die Entwicklung des Thema Reiseblog bei Google Trends.

Irgendwie reizt mich dieses Thema auch, einfach mal spontan ohne viel Planung zu verreisen, unterwegs zu bloggen und/oder dadurch oder durchs Programmieren oder Support Geld zu verdienen. Aber ich bin nunmal doch mit meinen Job zufrieden und lasse das Thema auch ruhen (obwohl ich gerade wieder beruflich unterwegs bin und diesen Artikel gemütlich bei einem Glas Weizen draußen am Hotel bei noch gut 25°C um 21:00 Uhr tippe. Wieso bekomme ich hier bloß in der Ein/Ausflugschneise von FRA und anschließendem Nachschauen auf Flightradar wo welches Flugzeug über mir hinfliegt, Fernweh? ).

Folgende Feeds von Reiseblogs habe ich zur Zeit neben den oben genannten abonniert:

  • Sina Goes To USA (Eine junge Deutsche wandert in die USA aus und erzählt von Ihrem Glück und der Einbürgerung, das Thema finde ich immer sehr spannend)
  • Sandra Goes To America (Ebenfalls eine junge Deutsche, die aber von ihrem Au Pair Jahr in den USA von Anfang bis Ende erzählt. Ok, ist aber eigentlich jetzt eine abgeschlossene Geschichte, die ich hier aber erwähnenswert finde)
  • Globesurfer (Chris auf Weltreise)
  • Planet Backpack (Backpackerin und digitale Nomadin Conni packt im wahrsten Sinne des Wortes aus)
  • Anders Reisen (Gerhard, auch Backpacker, gibt Tipps)
  • Earthcity (Tim beantwortet Fragen zu Reisen & Arbeiten von unterwegs)
  • Off The Path (Sebastian liebt es zu Reisen)
  • Weltreiseforum (Sammelpunkt diverser Reiseblogger)
  • Planet Hibbel (Nadine, Vollzeitmutter und Teilzeitangestellte über das Reisen mit Kindern u.a. in NYC!)

 

Free WiFi in Hotels

Wie Reiseblogger Phil von killerwal.com zu Recht kritisiert: Free WiFi gibt es zu selten, vor allem in Deutschland.
Meiner Meinung nach soll kostenloses WiFi besonders wegen der heutigen guten technischen Voraussetzungen Bestandteil der Sternebewertung von Hotels sein. Drei Sterne sind übrigens erst/schon drin, wenn es Internet auf dem Zimmer gibt, die Kosten werden hier nicht spezifiziert.
Was bringt einem Geschäftsreisenden, der mal eben auf einen RDP connecten muss, um Fernwartung zu betreiben oder sogar nur auf die Schnelle etwas nachschauen muss, kein kostenfreies geschweige denn instabiles, lahmes Internet im Hotelzimmer? Generell sollte zumindest eine kostenlose Internet Grundversorgung  für jeden Gast zur Verfügung stehen, 1.000 kbit/s sollten da genügen. Kostenpflichtiges Internet, was zudem weder stabil noch schnell ist, ist nämlich einfach ein Unding in der heutigen Zeit. Ich lese hierzu auch sehr gerne diverse Rezensionen von Hotels durch und buche dementsprechend. Ebenso hirnrissig ist die Tatsache, dass Hotels sogar kostenloses Internet nur in der Lobby anbieten … wo ist da denn die Privatsphäre?
Wie wäre es mit einer Art Mindestverzehr? 5 € pro Tag Internet, die noch einen 5 € Gutschein für Getränke beinhaltet? Oder marketingmäßig besser formuliert:
5 € Getränkegutschein und die Internetgrundgebühr ist auch schon drin?
Teures Internet ist leider in gut betuchten Gegenden wie die unseren üblich, wie auch schon Götz berichtet. Auch Sascha Lobo hat einen sehr interessanten Artikel über dieses Thema verfasst.
Mein Lob an dieser Stelle geht an das Atlantic Hotel in Kiel, welches ich berufsbedingt eine lange Zeit aufsuchen durfte. Anfangs war das kostenlose Internet (WiFi & Kabel) begrenzt auf mickrige 320 kbit/s, was bei mir einiges an Nerven gekostet hatte. Einige Zeit lang bin ich sogar auf UMTS umgestiegen, weil das berechenbarer war. Aber Anfang diesen Jahres hat jeder Gast Zugriff auf sage und schreibe 16.000 kbit/s, das sich sogar noch als äußerst stabil erwiesen hat. Der einzige Haken hier war das Neuaufbauen der Session alle 300 MB.
Zukünftig werde ich hier Hotelbewertungen in Hinblick auf die Geschwindigkeit und Kosten der bestehenden Internetverbindung veröffentlichen. Einige Speedtests der letzten Hotelbesuche habe ich bereits vorbereitet.

Die 3 wichtigsten Dinge auf Reisen als Blogstöckchen

Beim Phil vom Reiseblog Killerwal habe ich ein interessantes Blogstöckchen aufgegriffen: Die 3 wichtigsten Dinge auf Reisen.
Ursprünglich wurde dieses von der Outdoorseite ins Leben gerufen und darf nun mal nicht verloren gehen. Bisher haben schon 84 Blogger teilgenommen und von 99 ist ein passender Artikel noch erwartet.
Interessanterweise sind die meisten Teilnehmer Outdoorliebhaber und/oder Wanderer, aber eigentlich geht es hier primär um das Thema Reisen.

1. Meine Digitalcamera Canon PowerShot SX120 IS

Canon PowerShot SX120 IS
Canon PowerShot SX120 IS

 

Meine recht kompakte Digicam mit dem 10-fach Zoom muss einfach ins Gepäck, um alle Erlebnisse festzuhalten. Die Qualität der Fotos ist sehr gut und auch die Videos können sich sehen lassen. Einen Umstieg auf DSLR fällt mir gerade wegen der fehlenden Kompaktheit noch schwer.

2. Sightseeing-Plan

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Ebenfalls überlebensnotwendig ist der selbsterstellte Sightseeing-Plan, auf dem alle notwendigen Adressen, Anreisemöglichkeiten, Öffnungszeiten, Preise und Besonderheiten stehen. Von A wie Anreise, über H wie Hard Rock Cafe oder Hotel, über R wie Restaurants, bis Z wie Zoo ist hier alles wichtige festgehalten.

3. Umhängetasche

Umhängetasche

 

Damit ich auch alles bequem tragen kann, kommen unter anderem die oben genannten Gegenstände sowie Verpflegung und was man sonst noch so unterwegs braucht in die Umhängetasche. Wenn es mal längere Wanderungen sind, wird die Tasche auch gerne mal durch einen Rucksack ersetzt.

Special: Hard Rock Cafe T-Shirts

Hard Rock Cafe Shirt
Hard Rock Cafe Shirt

 

Was beim Phil die A&F-Shirts sind, sind bei mir irgendwie die angesammelten Hard Rock Cafe Shirt. Diese sind nicht nur schön anzuschauende Kleidungsstücke, sondern auch noch Andenken an vergangene Urlaube und Sightseeing-Touren.

Ich schmeiße das Stöckchen nun ganz frech einfach weiter: an meinen Namenvetter Matthias von Zentodone, an Thorsten der gerade sogar von seinem letzten Urlaub im Osten der Republik berichtet und ganz größenwahnsinnig an McWinkel von Whudat, der gefühlt NUR Urlaub macht.