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Blogparade: Prepaid oder Vertrag?

Die Blogparade „Prepaid oder Tarif“ von Henrik (gesehen bei Alexander) kommt genau zum richtigen Zeitpunkt, denn ich habe erst vor wenigen Wochen meinen Vertrag bei Vodafone in CallYa (Prepaid) laufen lassen.
Warum? Ganz einfach: ich kann die rund 35 € im Monat, die ich für den All-Net-Flat-Vertrag latzen muss, gar nicht ausnutzen.
Klar ist das vor ca. 3 Jahren ein gutes Angebot gewesen, aber ich kam bisher nie dazu, soviel zu telefonieren, dass sich der Vertrag amortisiert.
Daher habe ich vor etwa 2 Jahre gekündigt und kann erst jetzt das Nutzen daraus ziehen.
Jetzt gebe ich dennoch für mein Vodafone CallYa Special fixe 9,99 € pro Monat aus, habe aber auch 200 Frei-Minuten/SMS + 750 MB Datenvolumen + Telefonie/SMS-Flat nach Vodafone und fahre damit insgesamt sehr gut. Außerdem kann ich mir jeden Monat das Paket sparen oder ein anderes hinzubuchen … gaaaanz flexibel.
Man sollte also vor einem Vertragsabschluss (oder auch wenn man bereits einen Vertrag hat) auf jeden Fall mal sein Telefonie/SMS-Verhalten beobachten und rechnen, ob nicht PrePaid auch ausreicht.

Welchen Mobilfunkvertrag soll ich mir holen?

Preislich gesehen bin ich sehr zufrieden mit Base, besonders beim aktuellen Angebot seit Februar 2012: Base-Flat + SMS-Allnet-Flat für nen 10er ist schon ein nettes Angebot, das seinesgleichen sucht. Von der Qualität her lässt Base allerdings zu Wünschen übrig.
So habe ich recht selten gerade mal die Hälfte des möglichem Empfangs geschweige denn mal vollen Empfang. Selbst hier in der Großstadt Kiel im Zentrum habe ich nur 4 von 5 Balken. Da ich echt den leichtsinnigen Gedanken, dass man damit schon blendend telefonieren oder surfen könnte. Falsch gedacht, die Telefonverbindungen schmierten alle paar Sekunden bis Minuten ab, obwohl die Sprachqualität gar nicht mal so schlecht war, dass man sich nicht hätte deutlich verstehen können. An dieser Stelle dürfen nun alle mal an Voip oder Teamspeak erinnern, wenn große Downloads im Hintergrund aktiv sind. Mit viel Zweifel an Besserung habe ich Base trotzdem noch ein paar Wochen eine Chance gegeben. Aber nach weiteren lückenhaften Telefonaten, Internetgeschwindigkeit in der Dimension „Flaschenpost“ und erhöhten Rechnungen mit seitens Base deaktivierter Flat und Uneinsichtigkeit bei Base hatte ich endgültig die Nase voll von dem Saftladen, der nicht ohne Grund auf dem letzten Platz der 4 großen Mobilfunkdienstleistern steht.

Somit durchsuchte ich den einen oder anderen Abend die Foren im Internet nach einem gutem Anbieter mit nicht allzu hohen Preisen. Die Wahl des ersten Tests fiel auf Congstar, ein Tochterunternehmen der Telekom. Das gute D-Netz von T-Mobile, der attraktive Preis (9 cent pro Minute/SMS in alle Netze, 9,90 € für Internetflat mit 500 MB) und dadurch das einfache Testen dank der Prepaid-Option luden mich dazu ein.

Die ersten Wochen vergingen und die Tests fielen wirklich positiv aus, ich war in einem Netz, mit dem ich echt zufrieden war und mich wohl fühlte. Dennoch war es für mich irgendwie das richtige. Auch wenn der Artikeltitel etwas anderes suggeriert, bin ich gar nicht mehr auf der Suche, sondern habe bereits einen Vertrag abgeschlossen.

Letztendlich bin ich doch bei Vodafone und deren 4-fach-Flat (SMS-Allnet, VF-Flat, Internet-Flat, Wunschnetz-Flat) gelandet. Nach meinen Hochrechnungen muss ich mich hier preislich am wenigstens sorgen, denn der Tarif ist für 29,95 € zu haben. Praktisch auch bei der Wunschnetz-Flat ist die Möglichkeit, diese monatlich zu wechseln, falls z.B. der Partner das Netz wechselt oder die Mehrheit der Freunde sich auch zu einem anderen Anbieter verschoben hat.
Außerdem ist noch ein Handy (Wert ca. 200 €) für einen 10er zu haben, welches man natürlich gewinnbringend weiterverkaufen kann und somit rechnerisch die monatliche Grundgebühr senkt. Ich habe mich übrigens für das Sony Ericsson Xperia Ray entschieden.