Tool für Feineinstellungen in OSX – TinkerTool

31. Mai 2010 Mac und ich 8 Kommentare »

Ähnlich wie bei Ubuntu gibt es auch für OSX ein Tool namens TinkerTool, um den Mac besser den eigenen Bedürfnissen anzupassen.
Meiner Meinung nach ist es hier besonders nötig, denn nicht alle Einstellungen sind leicht zu finden, wenn diese überhaupt zur Verfügung stehen.

Bestes Bespiel:
Bei Windows habe ich immer gerne auch versteckte Dateien und Ordner sichtbar, diese Einstellung ist ja auch leicht im Explorer gemacht. Allerdings bei OSX suche ich mir einen Wolf und werde auch erst gar nicht fündig. Meine schnelle Lösung, bevor ich dieses Tool kannte, war einen Hack (ok, eigentlich nur ein Terminal-Befehl) von irgendwoher aus dem Internet zu kopieren und auszuführen. Aber in TinkerTool kann man dies ganz leicht einstellen mit einem Klick, es muss nur noch der Finder neugestartet werden.

Bild 28

Ebenso kann man hier bequem etwas an den Schriftarten und Größen an vielen Stellen ändern:

 Bild 31

Auch hat man hier einen schnelleren Zugriff zu den Startobjekten:

 Bild 8

Wenn ein langjähriger Windows-User doch mal Mac einsetzt, ist dieser bestimmt von den Scrollbalken inkl. Rollpfeilen sehr irritiert, aber diese lassen sich auch mit diesem Programm ändern:

 Bild 4

Zur Not kann man natürlich alles wieder rückgängig machen:

 Bild 10

Das waren die für mich wichtigsten Funktionen vorerst, im Anschluss findet ihr noch die restlichen Einstellungen, die man tätigen kann:

Bild 3

   Bild 5

 Bild 6

Bild 7

 Bild 9

8 Kommentare


  1. JürgenHugo

    am 31. Mai 2010 um 22:29

    Das TinkerTool hab ich auch – aber noch nicht soo intensiv mit beschäftigt. Ich hab ihm aber schon ein schönes Icon gegeben.

    Was mich beim Mac auch nervt: wenn ich im Finder „zurück“ oder „vor“ will, muß ich auf winzig kleine Pfeile klicken – die auch noch links sind. In Win mach ich das mit den Daumentasten – geht beim Mac nich.

    Auch bei diversen Browsern vermiss ich das arg. Ich hab zwar USB Overdrive, aber ausgerechnet Browser „vor“ klappt bei mir nich – warum auch immer. Sonst funzt das gut. Vor allem kann man die „lahme“ Mausgeschwindigkeit anpassen.

    SteerMouse hat zwar auch „vor“ gekonnt – aber die Gierschlunde wollen für das kleine Prog ja noch Geld – ne, ne…

    Ein Wechsel oder „Hauptgebrauch“ von Win 7 nach Snow Leopard kommt u.a. deswegen für mich überhaupt nicht in Betracht. Als Zweitgerät/System ja – aber Win ersetzen: Nein.


  2. maTTes

    am 31. Mai 2010 um 23:02

    Da dann lieber Ubuntu oder? 😉


  3. JürgenHugo

    am 31. Mai 2010 um 23:19

    1) OT: waarum muß ich bei jedem neuen Artilkel zum kommentieren meinen Namen und E-Mail neu eingeben? So´n geschickter Mensch wie du kriegt das doch sicher hin, oder? Und ja – Cookies sind aktiviert.

    2) Ubuntu? Eher nicht – auch du hast ja keinen richtigen „Killervorteil“ gesagt, oder?

    3) eine direkte Frage zum Mac, ist mir gerade aufgefallen. Der Abstand der linken Icon-Reihe auf dem Schreibtisch vom Rand ist deutlich größer als der vom rechten (am Raster ausrichten) Kann das an der Icongröße liegen (hab ich 56 eingestellt)?. Ist das gottgegeben? Oder ein Fehler? Oder wie? Kann man das irgendwie einstellen? Hmm, hmm.


  4. maTTes

    am 1. Juni 2010 um 11:56

    zu 1. Das Problem kann ich gerade nicht ganz nachvollziehen. Liegt evtl. daran, dass ich hier immer automatisch eingeloggt bin. Könnte aber auch daran liegen, dass es ein relativ altes Template ist. Da ich sowieso nach einem neuen Design bin, denk ich mal, dass es sich nach dem Redesign automatisch erledigt hat. Ich muss allerings erstmal ein passendes finden 🙂

    zu 2. OpenSource, regelmäßige Weiterentwicklung und Updates sowohl für Programme als auch Ubuntu selbst, gute Kompatibilität zu Windows Produkten dank Wine, und vieles mehr 🙂

    zu 3. Der Fehler ist mir auch gerade aufgefallen, kann leider nicht sagen woran das liegt. Benutz doch einfach keine Icons auf dem Schreibtisch 😉


  5. JürgenHugo

    am 1. Juni 2010 um 12:13

    zu 2) heißt im Klartext: wenn ich gewisse Sachen machen will, muß ich tricksen – wie auch immer (wine is für mich auch tricksen…). Und einiges wird überhaupt nicht gehen.

    Das scheint mir geeignet, wenn jemand etwas ernsthaftes mit dem Comp arbeitet, was auch immer – zielgerichtet also. Das mach ich aber nun mal nicht. Ich schätze mal, Silent Hunter 4 kann ich mit Ubuntu NICHT spielen…das ist mir aber wichtig.

    Ein Killerargument wäre: kann alles ziemlich genau wie Win 7, ist aber doppelt so schnell – DAS wär´n Killerargument, grins. 😛

    zu 3) Wenn du wüßtest, WIE pingelig ich bei Icons, Design, Wallpapern, Anmeldescreens etc. bin – dann würdest du solche ungeheuerlichen Vorschläge nich mal denken… 😛


  6. maTTes

    am 1. Juni 2010 um 12:40

    Na gut, es gibt auch genügend gute bis sehr gute Alternativen zu den Windows-Programmen. Kannst dich ja mal hier umsehen: http://alternativeto.net/

    zu 3. Jeder hat einen gewissen Grad an Pingeligkeit. Meiner fängt bei dem aktuellen Design hier an, allerdings find ich noch nichts passendes 🙂


  7. JürgenHugo

    am 1. Juni 2010 um 13:14

    Sagen wir das mal so: ich möchte mich nicht mit dem Erlernen eines 3. OS belasten. Das würd ich nur, wenn es sein MÜSSTE, oder wenn ich das mit aller Gewalt wollte. Beides trifft für mich aber nicht zu.

    Das mit dem alternativeTo is nich schlecht, kann man mal gucken. Da hätte ich aber gleich auch eine Alternative: bei sowas wäre eine Reihung auch nach Alphabet durchaus sinnvoll – nicht nur nach „most viewes, most likes, recent, no alternatives“.

    Wenn ich z.B. eine Alternative zu Paint.net suchen würde, dann würd ich das erstmal bei „P“ suchen. Und ich schätze, eine Menge Leute sind/wären mindestens genau so schlau wie ich… 😛


  8. maTTes

    am 1. Juni 2010 um 14:02

    Das ist allerdings wahr.
    Irgendwann werde ich auch mal meine eigene Alternativ-Liste posten, denk ich.

Schreibe einen Kommentar