USA Florida 2014 – Vorbereitungen und Planung

11. Dezember 2014 Urlaub 1 Kommentar »

Die Vorbereitungs- und Planungsphase hat mir schon eine große Vorfreude auf den Urlaub bereitet. Manche würden sicher behaupten, dass ich viel zu viel geplant habe und kaum etwas dem Zufall überlassen habe – das stimmt. Ich plane halt viel zu gerne und treibe es bis in die bekloppteste Perfektion … das kann man hier bei den Punkten Freizeitparks und Where to eat beobachten.
Der Post soll keinesfalls eine Anleitung zum Planen eines Roadtrips in den USA sein, aber falls ich euch Anregungen liefern kann, ist euch wenigstens etwas geholfen.

Flug

Der Düsseldorf Airport hat für uns eine günstige Lage (~ 100km) und seit nicht allzu langer Zeit gibt es sogar Direktflüge nach Florida (Miami, Fort Myers) von hier. Daher war die Wahl des Airports beschlossene Sache und somit auch die Fluggesellschaft Air Berlin. Zudem waren unsere Wunschtermine von hier auch noch günstiger als von Frankfurt aus. Bei der Buchung mit meiner American Express habe ich alle meine Rewardpoints in Zahlung gegeben und dadurch haben wir immerhin 100 € gespart.

Route

Für die Route mussten wir uns erst mal klar werden, was für uns alles auf dem Plan stehen könnte. Nachdem wir Miami, Kennedy Space Center, Orlando, Tampa, Everglades und Key West in den Raum geworfen haben, kam für uns einfach nur diese Tour in Frage:

USA Florida 2014 Roadtrip

MiamiFort LauderdaleOrlandoTampaNaplesKey WestHollywood, Fl.Miami

Key West sollte nämlich den krönenden Abschluss der Tour bilden.

Hotels

Darauf haben wir bei der Buchung der Hotels geachtet: kostenloses WiFi (ist eigentlich Standard in den USA), kostenlose Parkplätze, Kühlschrank, gutes Preis/Leistungsverhältnis, eine minimal Bewertung von 7 bei booking.com. Grundsätzlich habe ich aber immer bei Holiday Check und Tripadvisor quer verglichen.

Mietwagen

Erst wollte ich mich nicht auf einen bestimmten Autoverleiher festlegen, aber es führte wohl kein Weg an Alamo vorbei. Bernhard – ein Arbeitskollege – hat empfohlen, mindestens die Fahrzeuggröße Full-Size zu nehmen und die Buchung über German-Who durchzuführen. Full-Size sollte nämlich ausreichend Platz für 2 Personen zur Verfügung stellen – und so war es auch. Bei German-Who konnten wir tatsächlich einiges an Moneten sparen und hatten ein schönes Päckchen mit ausreichend Versicherungen geschnürt. Und weil es uns nicht sicher genug war, buchten wir noch zusätzlich direkt bei Alamo die „Roadside Assistance Protection“ dazu. Wie schon beim Anreisetag beschrieben, haben wir auch den Check-In online durchgeführt. Also konnten wir direkt ins Parkdeck und unser Gefährt selbst aussuchen.
Bei einem weiteren Urlaub werden wir das genau so wieder machen.

Freizeitparks

Wenn man mal in Florida ist, muss man natürlich auch so viel wie möglich dort machen … wann kommt man auch schon mal wieder hierhin? Also gab es für uns die volle Dröhnung Freizeitparks. Alle Eintrittskarten (keine Voucher!) habe ich schon einige Monate im Voraus bei Attraction Tickets Direct gekauft und konnte dadurch einen Mengenrabatt rausschlagen.
Mit Hilfe von TheDibb, Orlando Informer und Undercover Tourist konnte ich dann noch versuchen unsere Parkbesuche zu optimieren:

USA Florida 2014 Crowd Calendar

Während Grün „Must-Go“ war, war Gelb nur ein „ok“ und Rot ein „No-Go“ in Bezug auf die möglichen, hochgerechneten Wartezeiten.
Im Nachhinein können wir sagen, dass diese Angaben wirklich nur eine grobe Richtlinie sind … zu unserem Glück konnten wir die Gelben Zeitpunkte nicht mit Roten vergleichen, weil wir jene komplett gemieden haben. Generell hatten wir keine Wartezeit von länger als einer Stunde gehabt. Auch das FastPass+-Konzept von Disney hat dazu positiv beigetragen.

Sonstige Freizeitgestaltung

Ohne große Überlegungen hatten wir sofort 2 Pflichtprogramme im Kopf: einen Besuch im Kennedy Space Center und eine Fahrt mit einem Airboat durch die Everglades. Die Tickets für das Kennedy Space Center haben wir auch wie die anderen Eintrittskarten über Attraction Tickets Direct geordert – den Besuchstag mussten wir vorher nicht angeben. Aus vielen Quellen habe ich gehört, dass Coopertown für die Airboattouren die erste Wahl sei – können wir jetzt bestätigen.
Nach weiteren Überlegungen wurden dann noch eine Bustour durch Miami, Shopping in diversen Outlets, Guckungen von Sonnenuntergängen, Besichtigung von hiesigen Sportereignissen, Natur in Nationalparks genießen und Begegnung mit den Einheimischen auf einem Jahrmarkt dem großen Plan hinzugefügt.

Where to eat

Und was wurde sonst noch geplant? Natürlich sollten sämtliche Foodchains, die es in Deutschland und Europa gar nicht oder nur vereinzelt gibt, getestet werden. Dazu habe ich auch mal wieder etwas bei Excel gezaubert:

USA Florida 2014 Fast-Food-Verteilung

Die Y-Achse besteht aus den zu besuchenden Restaurants und die X-Achse stellt die großen Zwischenstopps dar. Grün bedeutet hier „ist in der Nähe des Hotels bzw. auf der Route der dort geplanten Tage“, Gelb heißt „muss ein Umweg gefahren werden“ und Rot steht für „gar nicht vorhanden“. Somit sind wir nicht gezwungen, ein Lokal aufzusuchen, das nicht auch später im Laufe des Roadtrips angesteuert werden kann. Wie konnten uns immer etwas aussuchen, worauf wir gerade Lust hatten, Burger und co. waren somit nicht täglich auf dem Programm. Wie man gut oben erkennen kann, hatten wir die größte Auswahl in Orlando und die kleinste in Key West.
In der genauen Tagesplanung habe ich dementsprechend solche Hinweise erstellt:

USA Florida 2014 FastFoodPlan

Besorgungen

Kreditkarte

Eine Kreditkarte ist quasi unverzichtbar in den USA. Während ich schon ausreichend ausgestattet war, hat sich Chrissi noch die kostenlose Kreditkarte von Gebührenfrei geordert.

Auslandskrankenversicherung

Eine Auslandskrankenversicherung darf man nicht vergessen, da darf der Preis von gerade mal ca. 11 € pro Jahr (pro Person für unter 60-Jährige bei maximal 45 Tagen im Ausland) einfach keine Rolle spielen. Wir haben uns mit der Auslandskrankenversicherung von der Provinzial abgesichert, bei dieser fühlen wir uns schon seit langer Zeit gut aufgehoben. In einigen Tests ist auch die Versicherung der Hanse-Merkur weit oben dabei.

Ressourcen

Bei meinen Planungen habe ich ständig auf folgenden Seiten zum Appetit anregen gestöbert:

Auch einige Videos hatten besonders viel Vorfreunde auf diesen Urlaub bereitet:

Danke

Ein persönliches herzliches Vielen Dank geht an alle Personen, die dauernd meine sicherlich nervigen und naiven Fragen gerne und informativ beantwortet haben:

  • Bernhard A. – Arbeitskollege und größter Appetitanreger für eine USA-Reise
  • Daniel D. – Eidgenosse und Onrider mit Hang zur Perfektion bei seinen USA-Berichten auf Onride
  • Irina S. – Ehemalige Tischtenniskollegin mit guten Tipps zu Naples
  • Christian S. – Nach China ausgewandeter Mendener mit guten kulinarischen Tipps
  • Andreas L. – Freund aus Menden seit Jahrhunderten und seit vielen epischen Starcraft-Schlachten, gelegentlicher Mitblogger mit allgemeinen USA-Tipps
  • Benjamin S. – Onrider, der fast regelmäßig Urlaub in den USA macht

Ein Kommentar


  1. Thomas

    am 14. Dezember 2014 um 23:15

    Respekt für diese Planung. Ich dachte immer, wir sind dabei schon akribisch, aber das hier toppt das noch. Wobei das in Florida kn Verbindung mit den Parks wirklich Sinn macht.

    Vor allem die Wartezeiten können einem sonst die schönste Planung zunichte machen.

    Ein paar der Links hier kannte ich noch nicht, die sind dann mal abgespeichert.

    LG Thomas

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