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Rechenpower gegen COVID-19 – Folding at Home und BOINC

Wie schon in einigen einschlägigen News-Seiten (effekt, heise) erwähnt, kann wirklich jeder beim Entwickeln eines Gegenmittels für die aktuelle Corona-Pandemie mithelfen.

Ich bin hier sogar sowohl mit Folding at Home (FAH) als auch mit BOINC dabei. Leider geht in den Medien BOINC mit dem Unterprojekt Rosetta@home (RAH) etwas unter, denn auch hier wird fleißig gegen das Virus gearbeitet. Aber beides sind wundervolle Projekte mit ebenso tollen Unterprojekten, wo man der Wissenschaft mit dem eigenen Rechner etwas gutes tun kann. Dabei ist das Betriebssystem vollkommen egal, Android, MacOS, Windows, Linux, da ist einfach alles dabei. Sogar ein Rasberry PI kann hier aushelfen.
Man kann dabei ganz einfach beides installieren und BOINC so konfigurieren, dass FAH Priorität hat. Also wenn FAH mal keine Work Units (WU) zu berechnen hat – kommt aufgrund der extremen Nachfrage sehr häufig vor – dann übernimmt BOINC die Rechnenpower.
Diese hohe Nachfrage ist auch wirklich dank der guten Medienpräsenz geschuldet, so ist es kaum verwunderlich, dass dieses Netzwerk an zig-Tausend Computern Rekorde bricht.

Zum angesprochenen Priorisieren muss man die „cc_config.xml“ bearbeiten. Diese befindet sich abhängig vom Betriebssystem im BOINC-Data-Ordner (nähere Beschreibung).
Da ich mit Ubuntu rechne, befindet sich die gesuchte Datei im Verzeichnis /var/lib/boinc-client

Anhand der Beschreibung von BOINC sieht man nun folgende Blöcke, die man seiner Konfiguration hinzufügen muss:

<exclusive_app>filename.exe</exclusive_app>
BOINC will suspend computing whenever the executable is running (e.g., a game). Case is ignored in filenames. Multiple applications can be specified: place each <exclusive_app>filename.exe</exclusive_app> on a separate line.
<exclusive_gpu_app>important.exe</exclusive_gpu_app>
BOINC will suspend use of GPUs whenever the executable is running.

Wie schon erwähnt arbeite ich nur unter Ubuntu und gebe allerdings keine Rechenleistung meiner Grafikkarte (GPU) ab, da reichen mir die CPU-Kerne (zur Zeit ein Ryzen 5 1600, also 6 Kerne und 12 Threads). Da bei RAH keine GPU genutzt wird, sondern nur der Prozessor belastet wird, kann der Konfigurationsabschnitt <exclusive_gpu_app> ignoriert werden.
Daher füge ich meiner cc_config.xml folgendes hinzu:
<exclusive_app>FahCore_a7</exclusive_app>
Hier muss man gegebenenfalls noch den Prozess von FAH an den anderen Betriebssystemen anpassen (z.B. FahCore_a7.exe für Windows) .
Wichtig ist, dass dieser Teil innerhalb des <options>-Blockes ist.

Meine Datei sieht somit wie folgt aus:

cc_config.xml

Allerdings wird die Konfiguration erst nach Neustart wirksam, unter Ubuntu (BOINC restart) mache ich somit folgendes:
/etc/init.d/boinc-client restart
Unter Windows und MacOS muss man den BOINC-Manager schließen und wieder starten. Bitte achtet darauf, im Fenster nach dem Schließen zu bestätigen, dass auch das Berechnen beendet werden soll.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Helfen und natürlich auch: Bleibt gesund!

Austausch der HDDs am Seagate BlackArmorNAS 220

Endlich folgt wieder ein Gastartikel vom Hardware-Guru Reaper:

Als am Neujahrsmorgen 2014 eine der beiden Festplatten den Geist aufgab, stand ich vor der Entscheidung: neues NAS, oder neue HDD.

Nach einigem überlegen habe ich mich dafür entschieden dem System, welches mir über 4 Jahre ohne Mucken die Treue gehalten (Seagate BlackArmorNAS 220), hat noch eine Chance zu geben.

Ich entschied mich dazu gleich beide HDDs auszutauschen, wenn ich schon dabei bin. Die Wahl fiel auf die Seagate ST2000VX000 SV35.5 mit 2 TB Kapazität.

Im folgenden beschreibe ich den Aus- und Einbau der Festplatten.

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Mein Eigenbau PC

Gerade beim Hören von “Simple Minds – Stars will lead the way” (übrigens der neue Soundtrack einer recht bekannten Biermarke) kam mir die Idee, auch mal etwas über meine Hardware zu schreiben. Naja, eigentlich hat mich eher Jeff auf die Idee gebracht, da er auch letztens einen Artikel über seinen Bastel-PC veröffentlicht hat.

Da ich nicht mehr die genauen Bezeichnungen von einigen Teilen meiner Hardware parat hatte, habe ich noch flux hwinfo32 heruntergeladen, was auch praktischerweise portable verfügbar ist.

SDC11316

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Demontage und Austausch der Wärmeleitpaste am Samsung X20 1600 Notebook

Vor einiger Zeit hat sich mein bester Freund bereit erklärt, auch ab und zu hier im Blog aktiv zu sein und einige Beiträge zu veröffentlichen. Sein Name ist Andreas aka Reaper und kommt auch aus Menden. Zu seinen Hobbies gehören das Gaming und auch das Schrauben an seinem PC. Daher ist sein erster Artikel natürlich auch über Hardware. Heute allerdings veröffentliche ich seinen Beitrag, da ich ihm noch das WordPress Backend und/oder den Windows Live Writer zeigen muss, aber ich ändere natürlich noch den Autor. Nun aber der Bericht aus seiner Sicht:

Da mein Samsung X20 1600 Notebook nach nunmehr 5 Jahren exzessiven Gebrauchs doch ziemlich heiß wurde, und der Lüfter fast dauerhaft auf Maximum lief dachte ich, es wäre an der Zeit mal die Wärmeleitpaste auszutauschen.

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maTTes’ Hardware-Ecke: Linksys WRT54GL

Vor etwas mehr als einem Jahr bin ich auf meinen aktuellen Router Linksys WRT54GL gestoßen und habe den Kauf absolut nicht bereut.
Die Fritzbox 7270, die ich vorher im Betrieb hatte, kann da absolut nicht mithalten. Außerdem war es fast schon ein täglicher Brauch, die Fritzbox zu resetten oder neuzustarten, obwohl auch die aktuellste Version der Firmware installiert war. Dies war u.a. der Grund, einen neuen Router für meine Bedürfnisse ausfindig zu machen.

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Blogparade: Notebook

Heute nehme ich mit einem Schlag gleich an zwei Blogparaden teil.
Die ist ist vom Konstantin (grundlagen-computer) und die andere ist vom Simon (net-developers).
Hier heißt es mal wieder Fragen beantworten und Fotos von seinem geliebten Stück (natürlich das Notebook) schießen.

Erst mal die Fragen vom Konstantin:

  1. Prozessor – Intel P8400, 2x 2.6 GHz
  2. Grafikkarte – NVIDIA GeForce 9600M GT
  3. RAM – 4GB
  4. Typ – Notebook
  5. Kaufdatum/-Preis – November 2008 für ca. 899€

Jetzt die Fragen vom Simon:

  1. Wieviele Notebooks darfst du dein Eigen nennen? – Nur das eine.
  2. Was für Hardware steckt in deinem Notebook? – siehe oben.
  3. Wieviel kostet das Gerät momentan? – siehe oben.
  4. Was für ein Betriebssystem wird standartmäßig ausgeliefert und sind Treiber für XP vorhanden? – Windows Vista Home Premium 32Bit, es war leider gar keine CD dabei, irgendwie soll alles auf der Recovery-Partition sein, wovon man ein Backup ziehen muss.
  5. Bist du zufrieden mit dem Laptop? – Ja sehr. Bisher keine Probleme gehabt, alles läuft so schnell wie es muss. Allerdings hätte wirklich eine Recovery-CD dabei sein sollen.
  6. Hast du Erfahrung mit anderen Geräten von dem selben oder anderen Hersteller? Welchen Hersteller bevorzugst du? Warum? – Ich habe bisher nur gutes gehört von HP und auch jetzt bin ich vollkommen zufrieden damit. Daher werde ich HP auch uneingeschränkt weiterempfehlen.
  7. Nenne die 3 besten Funktionen des Notebooks. (z.B. eingebaute Webcam, Mikrofon, Bluetooth, …) – Das Notebook hat alles, was es braucht: Webcam, Microfon, Bluetooth, WLAN, Gbit-Lan, eSata, Cardreader.
  8. Kann man mit dem NB aktuelle Spiele spielen? – Bisher habe ich nur Counterstrike, Counterstrike-Source und World of Warcraft gezockt, mehr kann ich leider nicht beurteilen. Aber die Spiele liefen alle absolut flüssig.

Die Fotos dürfen natürlich auch nicht fehlen:

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