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Lenovo IdeaCentre Y710 Cube mit Kaby Lake?

Für kleines Geld habe ich vor einiger Zeit dieses schöne Mini- Gaminggehäuse inkl. Netzteil und ITX-Mainboard bei Ebay Kleinanzeigen geschossen.

Gedacht war das schnucklige Gerät als praktischer und erweiterungsfähiger Laptop-Ersatz zum Zocken.
Und so kam es von einem zum anderen … sagen wir mal so: es ist leicht eskaliert.
Man durchstöbert das weltweite Netz, um herauszufinden, welche Prozessoren verbaut werden können. Nach einigem Googlen konnte schon mal der Sockel „LGA 1151“ von Intel ausfindig gemacht werden.
Weiteres Suchen ergab: explizit mein Model wurde mit einem Intel i5-6400 (4 Cores / 4 Threads) ausgeliefert. Es gibt aber auch ein Modell mit einem Intel i7-6700. Also CPUs aus der Skylake Generation von Intel.

Der verbaute Chipsatz Intel H170 kann unter Umständen (!) laut Wikipedia nach einem Bios-Update die CPUs der Kaby Lake Reihe unterstützen.

Weiteres Durchforsten des Internets ergab leider keine explizite Bestätigung seitens des Herstellers oder durch Experimente der User.
Also habe ich mich hier berufen gefühlt, um der Sache mal auf den Grund zu gehen.

Dementsprechend habe ich wieder Ebay Kleinanzeigen angeworfen und nach zwei CPUs Ausschau gehalten: einen kleinen Skylake zum Aktualisieren des BIOS und einen i5 (reicht vollkommen aus) Kaby Lake zum letztendlichen Betreiben des neu erworbenen Schmuckstücks.
Am Ende wurde es ein i3-6100T für das BIOS-Update und ein i5-7400 für den weiteren Betrieb.

Die nächste Hürde muss nun Erklommen werden: Es ist zwar eine relativ neue BIOS-Version online beim Hersteller verfügbar, aber das Update ist nur unter Windows möglich, obwohl in der Dokumentation von mehreren Update-Möglichkeiten die Rede ist. Der nächste logische Schritt war also die Installation von Windows 10.

Gesagt, getan, war dann auch das BIOS-Update problemlos und schnell erledigt.
Ebenso schnell hat sich auch der i5-7400 für den Einsatz erledigt … er wurde dennoch nicht erkannt. Ein Experiment mit einem anderen Kaby Lake lasse ich direkt sein.
Da ich aber den relativ schwachen i3 in diesem Rechner nicht laufen lassen wollte, habe ich mich mal wieder bei Ebay Kleinanzeigen nach einer Alternative bemüht. Mit einem i5-6500 wurde ich immerhin ziemlich preisgünstig fündig.
Diesen flugs eingebaut läuft seitdem der Rechner ohne Probleme.

*** Fortsetzung folgt ***

Rechenpower gegen COVID-19 – Folding at Home und BOINC

Wie schon in einigen einschlägigen News-Seiten (effekt, heise) erwähnt, kann wirklich jeder beim Entwickeln eines Gegenmittels für die aktuelle Corona-Pandemie mithelfen.

Ich bin hier sogar sowohl mit Folding at Home (FAH) als auch mit BOINC dabei. Leider geht in den Medien BOINC mit dem Unterprojekt Rosetta@home (RAH) etwas unter, denn auch hier wird fleißig gegen das Virus gearbeitet. Aber beides sind wundervolle Projekte mit ebenso tollen Unterprojekten, wo man der Wissenschaft mit dem eigenen Rechner etwas gutes tun kann. Dabei ist das Betriebssystem vollkommen egal, Android, MacOS, Windows, Linux, da ist einfach alles dabei. Sogar ein Rasberry PI kann hier aushelfen.
Man kann dabei ganz einfach beides installieren und BOINC so konfigurieren, dass FAH Priorität hat. Also wenn FAH mal keine Work Units (WU) zu berechnen hat – kommt aufgrund der extremen Nachfrage sehr häufig vor – dann übernimmt BOINC die Rechnenpower.
Diese hohe Nachfrage ist auch wirklich dank der guten Medienpräsenz geschuldet, so ist es kaum verwunderlich, dass dieses Netzwerk an zig-Tausend Computern Rekorde bricht.

Zum angesprochenen Priorisieren muss man die „cc_config.xml“ bearbeiten. Diese befindet sich abhängig vom Betriebssystem im BOINC-Data-Ordner (nähere Beschreibung).
Da ich mit Ubuntu rechne, befindet sich die gesuchte Datei im Verzeichnis /var/lib/boinc-client

Anhand der Beschreibung von BOINC sieht man nun folgende Blöcke, die man seiner Konfiguration hinzufügen muss:

<exclusive_app>filename.exe</exclusive_app>
BOINC will suspend computing whenever the executable is running (e.g., a game). Case is ignored in filenames. Multiple applications can be specified: place each <exclusive_app>filename.exe</exclusive_app> on a separate line.
<exclusive_gpu_app>important.exe</exclusive_gpu_app>
BOINC will suspend use of GPUs whenever the executable is running.

Wie schon erwähnt arbeite ich nur unter Ubuntu und gebe allerdings keine Rechenleistung meiner Grafikkarte (GPU) ab, da reichen mir die CPU-Kerne (zur Zeit ein Ryzen 5 1600, also 6 Kerne und 12 Threads). Da bei RAH keine GPU genutzt wird, sondern nur der Prozessor belastet wird, kann der Konfigurationsabschnitt <exclusive_gpu_app> ignoriert werden.
Daher füge ich meiner cc_config.xml folgendes hinzu:
<exclusive_app>FahCore_a7</exclusive_app>
Hier muss man gegebenenfalls noch den Prozess von FAH an den anderen Betriebssystemen anpassen (z.B. FahCore_a7.exe für Windows) .
Wichtig ist, dass dieser Teil innerhalb des <options>-Blockes ist.

Meine Datei sieht somit wie folgt aus:

cc_config.xml

Allerdings wird die Konfiguration erst nach Neustart wirksam, unter Ubuntu (BOINC restart) mache ich somit folgendes:
/etc/init.d/boinc-client restart
Unter Windows und MacOS muss man den BOINC-Manager schließen und wieder starten. Bitte achtet darauf, im Fenster nach dem Schließen zu bestätigen, dass auch das Berechnen beendet werden soll.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Helfen und natürlich auch: Bleibt gesund!

Austausch der HDDs am Seagate BlackArmorNAS 220

Endlich folgt wieder ein Gastartikel vom Hardware-Guru Reaper:

Als am Neujahrsmorgen 2014 eine der beiden Festplatten den Geist aufgab, stand ich vor der Entscheidung: neues NAS, oder neue HDD.

Nach einigem überlegen habe ich mich dafür entschieden dem System, welches mir über 4 Jahre ohne Mucken die Treue gehalten (Seagate BlackArmorNAS 220), hat noch eine Chance zu geben.

Ich entschied mich dazu gleich beide HDDs auszutauschen, wenn ich schon dabei bin. Die Wahl fiel auf die Seagate ST2000VX000 SV35.5 mit 2 TB Kapazität.

Im folgenden beschreibe ich den Aus- und Einbau der Festplatten.

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Mein Eigenbau PC

Gerade beim Hören von “Simple Minds – Stars will lead the way” (übrigens der neue Soundtrack einer recht bekannten Biermarke) kam mir die Idee, auch mal etwas über meine Hardware zu schreiben. Naja, eigentlich hat mich eher Jeff auf die Idee gebracht, da er auch letztens einen Artikel über seinen Bastel-PC veröffentlicht hat.

Da ich nicht mehr die genauen Bezeichnungen von einigen Teilen meiner Hardware parat hatte, habe ich noch flux hwinfo32 heruntergeladen, was auch praktischerweise portable verfügbar ist.

SDC11316

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Demontage und Austausch der Wärmeleitpaste am Samsung X20 1600 Notebook

Vor einiger Zeit hat sich mein bester Freund bereit erklärt, auch ab und zu hier im Blog aktiv zu sein und einige Beiträge zu veröffentlichen. Sein Name ist Andreas aka Reaper und kommt auch aus Menden. Zu seinen Hobbies gehören das Gaming und auch das Schrauben an seinem PC. Daher ist sein erster Artikel natürlich auch über Hardware. Heute allerdings veröffentliche ich seinen Beitrag, da ich ihm noch das WordPress Backend und/oder den Windows Live Writer zeigen muss, aber ich ändere natürlich noch den Autor. Nun aber der Bericht aus seiner Sicht:

Da mein Samsung X20 1600 Notebook nach nunmehr 5 Jahren exzessiven Gebrauchs doch ziemlich heiß wurde, und der Lüfter fast dauerhaft auf Maximum lief dachte ich, es wäre an der Zeit mal die Wärmeleitpaste auszutauschen.

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maTTes’ Hardware-Ecke: Linksys WRT54GL

Vor etwas mehr als einem Jahr bin ich auf meinen aktuellen Router Linksys WRT54GL gestoßen und habe den Kauf absolut nicht bereut.
Die Fritzbox 7270, die ich vorher im Betrieb hatte, kann da absolut nicht mithalten. Außerdem war es fast schon ein täglicher Brauch, die Fritzbox zu resetten oder neuzustarten, obwohl auch die aktuellste Version der Firmware installiert war. Dies war u.a. der Grund, einen neuen Router für meine Bedürfnisse ausfindig zu machen.

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