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Welchen Mobilfunkvertrag soll ich mir holen?

Preislich gesehen bin ich sehr zufrieden mit Base, besonders beim aktuellen Angebot seit Februar 2012: Base-Flat + SMS-Allnet-Flat für nen 10er ist schon ein nettes Angebot, das seinesgleichen sucht. Von der Qualität her lässt Base allerdings zu Wünschen übrig.
So habe ich recht selten gerade mal die Hälfte des möglichem Empfangs geschweige denn mal vollen Empfang. Selbst hier in der Großstadt Kiel im Zentrum habe ich nur 4 von 5 Balken. Da ich echt den leichtsinnigen Gedanken, dass man damit schon blendend telefonieren oder surfen könnte. Falsch gedacht, die Telefonverbindungen schmierten alle paar Sekunden bis Minuten ab, obwohl die Sprachqualität gar nicht mal so schlecht war, dass man sich nicht hätte deutlich verstehen können. An dieser Stelle dürfen nun alle mal an Voip oder Teamspeak erinnern, wenn große Downloads im Hintergrund aktiv sind. Mit viel Zweifel an Besserung habe ich Base trotzdem noch ein paar Wochen eine Chance gegeben. Aber nach weiteren lückenhaften Telefonaten, Internetgeschwindigkeit in der Dimension „Flaschenpost“ und erhöhten Rechnungen mit seitens Base deaktivierter Flat und Uneinsichtigkeit bei Base hatte ich endgültig die Nase voll von dem Saftladen, der nicht ohne Grund auf dem letzten Platz der 4 großen Mobilfunkdienstleistern steht.

Somit durchsuchte ich den einen oder anderen Abend die Foren im Internet nach einem gutem Anbieter mit nicht allzu hohen Preisen. Die Wahl des ersten Tests fiel auf Congstar, ein Tochterunternehmen der Telekom. Das gute D-Netz von T-Mobile, der attraktive Preis (9 cent pro Minute/SMS in alle Netze, 9,90 € für Internetflat mit 500 MB) und dadurch das einfache Testen dank der Prepaid-Option luden mich dazu ein.

Die ersten Wochen vergingen und die Tests fielen wirklich positiv aus, ich war in einem Netz, mit dem ich echt zufrieden war und mich wohl fühlte. Dennoch war es für mich irgendwie das richtige. Auch wenn der Artikeltitel etwas anderes suggeriert, bin ich gar nicht mehr auf der Suche, sondern habe bereits einen Vertrag abgeschlossen.

Letztendlich bin ich doch bei Vodafone und deren 4-fach-Flat (SMS-Allnet, VF-Flat, Internet-Flat, Wunschnetz-Flat) gelandet. Nach meinen Hochrechnungen muss ich mich hier preislich am wenigstens sorgen, denn der Tarif ist für 29,95 € zu haben. Praktisch auch bei der Wunschnetz-Flat ist die Möglichkeit, diese monatlich zu wechseln, falls z.B. der Partner das Netz wechselt oder die Mehrheit der Freunde sich auch zu einem anderen Anbieter verschoben hat.
Außerdem ist noch ein Handy (Wert ca. 200 €) für einen 10er zu haben, welches man natürlich gewinnbringend weiterverkaufen kann und somit rechnerisch die monatliche Grundgebühr senkt. Ich habe mich übrigens für das Sony Ericsson Xperia Ray entschieden.

Endlich das richtige Smartphone: Samsung Galaxy S1

Nachdem ich schon seit längerem auf der Suche nach einem anständigen Smartphone bin, bin ich mittlerweile endlich auf das richtige Exemplar gestoßen.
Vor einigen Wochen war das Samsung Galaxy S1 (i9000) bei Aldi Nord im Angebot. Zusammen mit Navigationssoftware und Halterung fürs Auto kostete das Handy mit 299 € doch mehr als ich ursprünglich als Ziel gesetzt hatte.
Durch einige meiner Tests bin ich nun mal zu dem Entschluss gekommen, dass man schon etwas mehr ausgeben muss, um auch Qualität zu erhalten. Während ich mit dem HTC Desire S schon sehr zufrieden war, war die tägliche Auseinandersetzung mit dem WindowsPhone HTC Trophy eine Qual.
Naja, mittlerweile habe ich das SGS1 schon länger im Betrieb und bin auch mehr als zufrieden mit dem Smartphone. Es ist schnell, hat ein schön großes Display und auch der Speicher ist üppig dimensioniert. Anfangs hatte ich auch nur eine App installiert: Advanced Task Killer. Diese App schließt viele noch im Hintergrund offenen Programme, so dass  Arbeitsspeicher und Akku geschont werden. Mittlerweile wurde auch noch die Facebook-App installiert. Für den schnelle Zugriff auf die wichtigen Funktionen für Unterwegs kommt noch Quick Settings zum Einsatz. Zum Browsen nutze ich den Opera Mobile, da dieser ein besseres Tab-Handling besitzt und in meinen Augen auch schneller läuft.
Außerdem ist das Handy schön leicht, wo wir gleich zum einzig negativen Punkt kommen: Durch den immensen Einsatz von Plastik wirkt es schon recht „billig“ auf der Rückseite und dadurch auch leicht beschädigbar. Das kann aber durch eine anständige Handy-Hülle kompensiert werden, die mir aber bis heute sogar noch fehlt.

HTC 7 Trophy – weg damit

Das HTC 7 Trophy habe ich mir jetzt schon lang genug angetan.
Es ist wirklich schade, dass so eine gute Hardware mit dem Windows Phone OS 7 verschandelt wird. Die Hardware ist nämlich sehr flott unterwegs und hat ansonsten noch genug Reserven für Multitasking. Aber Multitasking gibt es beim Windows Phone OS ja (noch) nicht. Weiterhin geht mir das Handy, weswegen auch immer, ständig aus. Sogar bei vollem Akku über Nacht, wo weder UMTS noch WLAN aktiviert ist. Zum Glück habe ich nicht verschlafen, denn ich benutze grundsätzlich meine Handys als Wecker. Vor allem die Unflexibilität eines Windows Phones ärgert mich so richtig. So kann ich nämlich auch kein verstecktes WLAN hinzufügen, sondern nur alle, die das Smartphone gescant hat. Den Blödsinn, dass man den Klingelton nicht frei wählen kann, hatte ich bereits erwähnt.
Also genug geärgert, das Smartphone kommt jetzt weg. Ich suche dann mal wieder weiter. Das Samsung Galaxy S 1 vom Aldi für 299 € inkl. Navigationssoftware und Autozubehör finde ich da noch recht interessant. Auch das sehr günstige Huawei X3 bei Lidl für 99 € könnte mich ansprechen.

Ein weiteres Smartphone im Test: HTC 7 Trophy

Dieses mal habe ich ein HTC 7 Trophy zur Verfügung, um es bei meinem Alltag testen zu können.
Mein Eindruck bis jetzt lässt sich mit einem Auf und Ab beschreiben. Anfangs hatte ich natürlich meine Bedenken mit Windows Phone OS 7, da ich mit einem Android oder wenigstens iOS zurecht komme und auch am liebsten nichts anderes haben möchte. Ok, über iOS lässt sich streiten, bei mir bleibt Android als Favorit. OpenSource ist halt das Argument schlechthin für mich als Smartphone-OS.
Also bin ich die Sache vorsichtig und mit einigen Vorurteilen angegangen. Nach dem ersten Einschalten war ich dann doch angenehm überrascht, wie schön die Oberfläche und Menüführung aussieht, überall gibt es nette Effekte, wirkt schon fast ein wenig verspielt. Aber es lief trotzdem alles flüssig, man ist ja auch nichts anderes gewöhnt bei HTC. Hier läuft immerhin eine 1 GHz CPU und 576 MB RAM tragen auch zu einem reibungslosen Aufbau bei.
Vom angenehm Positiven geht es nun zum Negativen, was ich bereits beim ersten Tag festgestellt habe:

  • die Klingeltöne gefallen mir nicht und daher  möchte ich mir ein MP3 (wie ich es immer mache) auf das Smartphone laden. Bei Bluetooth kann nicht an das Gerät komischerweise gesendet werden: „Das Gerät verfügt nicht über die erforderlichen Dienste“ heißt es da.
  • Ok, dann nächste Möglichkeit: MP3 an eigenen Mail-Account verschicken. Super, ist schnell angekommen, angeklickt, heruntergeladen … aber wo kann ich das Lied speichern? Wo kann ich sagen: „Als Klingelton verwenden“. Also wieder Fehlanzeige. Weiterhin habe ich unter „Musik“ geschaut, ob da etwas einzustellen ist … auch nicht. Unter Klingeltöne direkt kann man auch nichts eigenes auswählen. Nach Recherchen bei Google hat ergeben, dass es wirklich nicht möglich ist, eigene Lieder als Klingelton zu verwenden. Also jetzt mal ernsthaft, Microsoft (nein HTC ist daran sicher nicht Schuld), denkt ihr echt, das ist noch zeitgemäß? Selbst mein altes Nokia 6300, was ich seit 2007 besitze, ist in der Lage benutzerdefinierte Songs als Ringtone zu benutzen. Auch mein noch älteres Nokia 7110 konnte eigene Lieder entwerfen und wenigstens billige Midis abspielen. Nein, Microsoft, das muss nicht sein.
  • das Handy hat kein Multitasking. Nur das App im Vordergrund hat einen eigenen Task, beim Schließen ist auch das App weg und muss neu gestartet werden.
  • Market/AppShop nur mit Live-Account, wieder ein Account mehr, den man nicht braucht. Also ich belasse es jetzt erstmal mit dem Apps installieren.
Aber ich bin froh, dass die Google-Synchronisierung ohne Probleme geklappt hat.
Leider kann man das mobile Windows nicht mit Android überschreiben.
Ich werde jetzt auch mal einige Wochen lang schauen, wie ich mit  dem Handy zurecht komme, zur Zeit hat es aber keinen guten Standpunkt.

Meine Erfahrungen mit dem HTC Desire S

Nach einer längeren Testphase (über 40 Tage) vom HTC Desire S wird es Zeit für ein Feedback.
Während ich das Auspacken (Neudeutsch: Outboxing) bereits beschrieben hatte, geht es nun ans Eingemachte.
Nach einigen Minuten des Aufladens vom Akku schob ich noch meine SIM-Karte in das Handy und starte es sofort.
Dort habe ich erstmal alle Einstellungen in Bezug auf Internet deaktiviert, weil ich zu dem Zeitpunkt noch keine UMTS-Flat hatte. Im Testzeitraum benutzte ich nur WLAN und erst später habe ich mir eine UMTS-Flat gegönnt.

Handhabung:

Das Smartphone liegt gut in der Hand und lässt sich auch intuitiv bedienen. Ich habe mich sofort zurecht gefunden und gelang immer schnell zum Ziel. Keine lahme CPU oder schlecht reagierendes Touchdisplay.
Durch das Personalisieren des Hintergrundes lassen sich auch alle beliebigen Funktionen und Widgets hinterlegen. Außerdem hält der Akku recht lang ohne aktiviertem WLAN/3G/GPS.

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Ein Smartphone im Test: HTC Desire S

Seit einiger Zeit bin ich schon auf der Suche nach einem geeigneten Smartphone. Nun habe ich mich im Bekannten und Kundenkreis umgehört, welches Smartphone da in Frage kommen könnte und ob es evtl. Testexemplare gibt.
Vodafone hat mir an dieser Stelle geholfen und einen kleinen Bestand mitgeteilt, wo ich mir ein Testexemplar aussuchen konnte. Da mir viele das HTC Desire empfohlen haben, habe ich mich für den Nachfolger HTC Desire S entschieden.

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Welches Android-Smartphone soll ich mir kaufen?

Genau diese Frage stell ich mir schon seit einiger Zeit.
Einen eigentlich geplanten Versuche habe ich mit dem Samsung Galaxy I7500 gemacht. Anfangs war es eine tolle Sache mit Android zu Surfen, Mails zu checken, Termine zu verwalten oder sogar mal ganz leicht per QWERTZ-Tastatur auf dem Touchscreen SMS zu schreiben. Nach und nach sind mir erst die Probleme aufgefallen:

  • WLAN funktionierte manchmal gar nicht oder nur nach Lust und Laune
  • Der Touchscreen reagierte öfters recht eigenwillig (mal zu langsam, mal selbständig)
  • und das KO-Kriterium schlechthin: das Handy schaltet sich selbständig über Nacht ab, weil der Akku leer ist. Dies ist mir schon öfters passiert und habe auch immer darauf geachtet, dass kein WLAN aktiviert war oder ähnliche Akku-Fresser liefen. Da ich grundsätzlich mein Handy als Wecker benutze, ist das natürlich fatal. Aber zum Glück hatte ich doch noch nicht verschlafen oder einen Termin verpasst.

Daher habe ich das Teil wieder zurückgeschickt und suche nun nicht nur eine Alternative, sondern halt etwas zuverlässiges. Denn das sollte man in jeder Preisklasse erwarten.
Folgende Voraussetzungen an das Handy habe ich:

  • Android sollte das Betriebssystem sein. Am besten noch updatefähig und/oder Custom-Rom (ich glaube so nennen sich nicht offizielle Android-Updates) möglich.
  • der Preis soll natürlich auch eine Rolle spielen: um die 200 €
  • Natürlich auch bitte zuverlässig, stabil und nicht so träge wie mein Versuchsobjekt.
  • Google-Sync (Mail, Kalender, Adressbuch) ist Pflicht, sollte aber eh bei jedem Android zur Verfügung stehen.
  • die Kamera ist mir vollkommen egal, benutze ich sowieso nicht.
  • 3G sollte auch abschaltbar sein, geht aber soweit ich weiß auch per App.
  • GPS wäre schön, aber auch nicht zwingend erforderlich.

Bisher bin ich auf 3 Smartphones aufmerksam geworden, die meinen Anforderungen wohl entsprechen:

Welches könnt ihr mir empfehlen? Welches besitzt ihr und seid damit zufrieden? Immer her mit euren Ideen.