Mein Eigenbau PC

6. Oktober 2010 Hardware 5 Kommentare »

Gerade beim Hören von “Simple Minds – Stars will lead the way” (übrigens der neue Soundtrack einer recht bekannten Biermarke) kam mir die Idee, auch mal etwas über meine Hardware zu schreiben. Naja, eigentlich hat mich eher Jeff auf die Idee gebracht, da er auch letztens einen Artikel über seinen Bastel-PC veröffentlicht hat.

Da ich nicht mehr die genauen Bezeichnungen von einigen Teilen meiner Hardware parat hatte, habe ich noch flux hwinfo32 heruntergeladen, was auch praktischerweise portable verfügbar ist.

SDC11316

Prozessor/CPU:

Hier werkelt bei mir ein AMD Phenom II X4 955 Black Edition, ein Quadcore mit 3,2 GHz pro Kern. Preis-/Leistungsmäßig war dieser ungeschlagen für mich, daher hatte ich diesen ohne großes Überlegen direkt zugelegt. Sogar der Multiplikator war offen und somit würde einer sorgenfreien Übertaktung nichts im Wege stehen.

Prozessor-Lüfter:

Gekühlt wird der Prozessor durch einen EKL Alpenföhn Groß Clockner. Auch hier konnte ich nur gutes über diesen CPU-Lüfter lesen und hatte auch einen guten Preis. Ist auf jeden Fall weiterzuempfehlen. Beim Schreiben des Artikels waren ca. 39°C auf der CPU und unter Last bei z.B. Counterstrike-Source hatte ich komischerweise auch nicht viel mehr mit 48°C, scheint also wohl mehr Grafikkartenlastig zu sein. Bei Starcraft 2 hingegen, ist auch berühmt für den CPU-Hunger, waren es dann doch schon um die 60°C.

Mainboard:

Als Hauptplatine setze ich wie schon bei meinem Server (Bericht folgt) und meinem vorherigen PC (eine PC-History wird noch erstellt) ein Modell von Gigabyte ein: GIGABYTE GA-MA770T-UD3P.
Wie überhaupt beim kompletten PC auch hier auf Preis-/Leistung geachtet, da führte halt kein Weg vorbei an diesem DDR3-Board. Gutes Boardlayout und genügend Anschlüsse rundeten das Paket ab. Hier benutze ich die Onboard-Soundkarte, die sind mittlerweile mehr als ausreichend für mich. War wirklich schon länger her, wo ich eine separat eingebaute Soundkarte benutzt habe. Angeschlossen ist hier eine Sound-Weiche, an der ein Typhoon 2.1 System und ein Headset von Senheiser (PC151) eingestöpselt sind.

Arbeitsspeicher/RAM:

Da die Preise auch für DDR3-Arbeitsspeicher so ziemlich am Tiefpunkt waren, entschloss ich mich auch für DDR3 und dem entsprechenden Board. Hier setze ich auch wieder auf altbewährtes von OCZ: OCZ3P13332G und zwar gleich 8 GB davon. Das sollte einige Zeit lang reichen bzw. ist für meine Bedürfnisse eher zu viel des Guten, aber bei günstigen Preisen sollte man halt lieber zuschlagen und zukunftsorientiert sein, um nicht dauernd nachrüsten zu müssen.

Grafikkarte:

Die Grafikkarte war der einzige Überbleibsel aus meinem letzten PC. Da die ATI Radeon HD 4850 aus dem Hause Saphire immer noch schnell genug für mich ist und auch von mir umgebaut wurde, brauchte ich hier kein Upgrade.

Festplatte:

Schon seit einigen PC-Generationen bei mir vertraue ich den Festplatten von Western-Digital. Damals hatte ich mir die ersten S-ATA Platten auch von WD gekauft, da es die einzigen auf dem Markt waren, die sogar noch die alte Stromzufuhr unterstützten. Dies war natürlich sehr praktisch in der IDE / S-ATA Übergangsphase vor einigen Jahren. Nun schlummert also wieder eine WD in meinem Kasten mit der Bezeichnung WDC WD6401AALS-00L3B2 (die verständliche Form: WD Black Edition 640 GB, 32 MB Cache).

Monitor(e):

Zur Zeit habe ich sogar 2 Monitore im Einsatz, da fällt das Arbeiten echt leichter. Auf einer Seite programmiere ich und auch der anderen schaue ich mir das Ergebnis an. Am besten wäre sogar noch ein dritter Monitor für die Datenbank, aber das wäre echt zu viel des Guten. Also als Hauptmonitor habe ich hier einen Iiyama ProLite E2208HDS (22”) stehen, der auch in höchster Auflösung (1920×1080, also Full-HD) läuft. Der Monitor rechts daneben (LG L203WT) hingegen hat nur 20” und eine maximale Auflösung von  1680×1050.

Gehäuse:

Beim Gehäuse handelt es sich um ein älteres Exemplar der CS601-Reihe von Chieftec. Mittlerweile gefällt mir der Tower wegen der recht außergewöhnlichen Farbe (s.o.) leider nicht mehr, dennoch bietet das Gehäuse wirklich massig Platz, was eine Neuanschaffung schon im Weg steht.

Tastatur/Maus:

Bei Tastatur und Maus setze ich seit Jahren schon auf Logitech-Produkte. Zurzeit sind eine G15 als Tastatur und eine G5 Refresh als Maus im Einsatz.

Betriebssystem(e):

Hauptsächlich läuft bei mir Windows Vista Ultimate 64bit, womit ich echt zufrieden bin. Tja und solange da alles läuft, kommt auch noch kein Windows 7 auf die Kiste drauf. Das gewonnene Windows 7 habe ich aber mittlerweile auf meinen Laptop gepackt, welcher jetzt um einigen flotter läuft.
Als zweite Boot-Option habe ich noch Ubuntu 10.4 installiert, aber irgendwie mache ich zur Zeit gar nichts mehr damit.

5 Kommentare


  1. Gilly

    am 15. Oktober 2010 um 08:30

    Hach! Das CS601 hatte ich auch eine ganze Weile. Richtig gutes und Robustes Gehäuse!


  2. maTTes

    am 15. Oktober 2010 um 10:06

    Ja stimmt absolut.
    Irgendeins ist immer bei mir im Einsatz 🙂


  3. mac

    am 6. November 2010 um 16:42

    Hallo maTTes,

    starkes Teil, da rennt es doch schon ganz schön bei dir Zuhause. Ich habe mittlerweile auf reinen laptop Betrieb umgestellt.

    – Macbook Pro
    – Macbook Air

    und bin super zufrieden damit, weil ich mache eigentlich nur noch Homepage und kleinere Sachen und da brauche ich nicht mehr so tolle Hardware.

    Aber das Teil wirklich stark und wenn ich dich noch auf eine verrückte Idee bringen darf: Wasserkühlung? 😉

    Gruß

    Matthias


  4. maTTes

    am 6. November 2010 um 19:05

    Danke, war ja noch nicht mal teuer das Teil. Ich habe da vor allem auf Preis/Leistung geachtet und es ist schon beachtlich wieviel Leistung man für heutige Preise bekommt.
    Eine Wasserkühlung ist noch im Vorgänger, den ich evtl. auch noch irgendwann vorstellen werde.
    An Ideenmangel für neue Artikel scheitert es sicher nicht, die Warteschlange ist groß genug, nur ist leider der Zeitmangel mind. genauso groß 🙁


  5. mac

    am 7. November 2010 um 07:42

    Ja, das stimmt, der Zeitmangel ist glaube ich bei jedem Hobbyblogger, das Problem! 😉

    Gruß

    Matthias

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